Mobile Engagement | | von Irmela Schwab

Mehr als nur mobile Kampagnen: Starbucks zeigt wie's geht

Starbucks versteht sich darauf verschiedene Geschmacksrichtungen zu neuen Kaffee-Kreationen zusammen zu mischen. Daneben hat die Coffeeshop-Kette auch den Bogen raus, wie sich mobile Geräte als verlängerter Arm einsetzen lassen, um die Kunden zum Kaffeetrinken zu bewegen. Von dieser Strategie können Marketer, die Mobile eher als Appendix ihrer Werbekampagnen betrachten, einiges abschauen.

Um die richtige Mobile-Mixtur zu finden, geht es mal wieder um das große ganze Bild. So betrachtet Starbucks Mobile nicht in erster Linie als Marketing-Kanal: Über die Smartphone-App werden in den USA heute durchschnittlich mehr als sechs Millionen Transaktionen pro Woche von gut 120 Millionen Kunden durchgeführt. Dazu bietet die App Preisvorteile und stellt neue Getränke vor - daher wird sie vom Kunden als Mehrwert empfunden, wie William Kerr, Vice President beim Mobile-Dienstleister Unbound Commerce in Mobile Marketer feststellt. Vertrauen ist dabei der Schlüssel: "Weil Starbucks-Kunden die App mit Nutzwert, Komfort und Ersparnissen assoziieren, sind sie viel eher dazu bereit, spezielle Angebote und standortbezogene Nachrichten zu empfangen und sogar Bildschirm-Pop-ups zu empfangen."

Daneben sorgt auch die Nutzung der allerneuesten Technologie dafür, dass Kunden die App nicht nur einmal installieren und dann zur Seite legen - sondern regelmäßig nutzen. Dazu zählen QR-Codes, Augmented Reality sowie mobile Klassiker wie die SMS: So hat die Kaffeekette etwa über Textnachrichten via Opt-in ein Happy Hour-Spezialangebot verschickt. Interessenten mussten dafür eine Frage beantworten und Videos auf Social Media-Plattformen hochladen. Die ersten hundert mitmachenden User bekamen einen Gutschein. 

Dieser Mix an Mobile Payment, Marketing und Engagement macht Starbucks Expertenmeinungen zufolge zu einer Mobile First-Brand, "die Mobile nicht lediglich als separaten Marketingkanal betrachtet", wie Guillaume Lelait, General Manager bei der Mobile Marketing-Agentur Fetch urteilt. Letztlich geht es Starbuck bei der M-Payment-App nicht nur um Bezahlung. Nicht nur: Sondern vor allem darum, wichtige Daten zu erheben und aus deren Analyse den Usern noch mehr Lust aufs Kaffeetrinken zu machen.

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