KI im Marketing rechnet sich - in zwei Jahren
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Cylance-Studie | | von Annette Mattgey

KI im Marketing rechnet sich - in zwei Jahren

Die IT-Entscheider sind optimistisch: Vor allem in punkto Sicherheit erhoffen sie sich Vorteile von KI-basierten Lösungen. Und die neue Technik wird sich rechnen: 64 Prozent erwarten beim Einsatz von künstlicher Intelligenz einen ROI innerhalb von zwei Jahren. 77 Prozent der IT-Entscheider haben aufgrund von KI-basierenden Tools deutlich mehr Datenschutzverletzungen verhindert, 81 Prozent stellen fest, dass KI Bedrohungen erkennt, bevor das den IT-Sicherheitsabteilungen gelingt.

Das zeigen aktuelle Zahlen aus der Studie "Artificial Intelligence in the Enterprise: The AI Race is On" des Cybersecurity-Unternehmens Cylance. Befragt wurden Manager aus den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

Zwei grundlegende Tendenzen haben sich herauskristallisiert: Die Befragten sind bei ihrer Einschätzung des Wertes von künstlicher Intelligenz für Unternehmen sehr optimistisch. Und die meisten der Befragten planen weitere Investitionen im Bereich künstliche Intelligenz.

Die Studie zeigt deutlich, dass es für Unternehmen bereits einen signifikanten Unterschied macht, ob sie künstliche Intelligenz einsetzen oder nicht, etwa beim Analysieren von Sicherheitstrends, bei der operationalen Effizienz, im Marketing, aus Sicht der Mitarbeiter und in weiteren Bereichen.

Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:

  • Unternehmen investieren bereits jetzt in künstliche Intelligenz und planen weitere Aufwendungen: Beinahe alle der im Rahmen der Studie befragten IT-Entscheider setzen bereits auf künstlicher Intelligenz basierende Lösungen ein oder planen innerhalb der kommenden beiden Jahre in KI zu investieren. 60 Prozent der Befragten nutzen bereits jetzt KI-basierte Tools und Lösungen. 79 Prozent geben an, dass KI zu den Top-Prioritäten auf der Vorstands- und Geschäftsführungsebene gehört.
  • Für IT-Sicherheits-Teams gibt KI den Ausschlag:  77 Prozent der Befragten bestätigen, mithilfe von KI mehr Datenschutzverletzungen verhindert zu haben als zuvor und 81 Prozent sagen, dass künstliche Intelligenz in der Lage ist, Bedrohungen zu erkennen, bevor das den IT-Sicherheitsverantwortlichen gelingt. 74 Prozent geben zusätzlich an, dass sie die durch fehlende Fachkräfte entstandene Lücke ohne künstliche Intelligenz nicht würden schließen können.
  • Künstliche Intelligenz bringt Wettbewerbsvorteile: KI-basierende Technologien verschaffen unserer IT-Abteilung einen klaren Wettbewerbsvorteil. Das glauben 87 Prozent Prozent.

83 Prozent der Befragten investieren sogar ganz gezielt in künstliche Intelligenz um sich von der Konkurrenz abzusetzen.

  • KI erfüllt die Erwartungen: 86 Prozent sagen, dass die von ihnen eingesetzten KI-basierenden Technologien ihr Versprechen eingelöst und die Erwartungen erfüllt haben. 64 Prozent der IT-Entscheider erwarten bereits innerhalb von zwei Jahren einen ROI in Bezug auf die von ihnen eingesetzten KI-Tools.
  • Positive Aussichten: 93 Prozent der Befragten gehen davon aus, das KI neue Beschäftigungsmöglichkeiten und Jobprofile schafft.  80 Prozent rechnen damit, dass sie aufgrund von KI im Unternehmen neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einstellen und die existierende Belegschaft entsprechend schulen werden.

Daniel Doimo, President und Chief Operating Officer von Cylance Inc.: "Führungskräfte, die das Wagnis eingegangen sind, künstliche Intelligenz vor anderen einzusetzen, werden jetzt für ihre Weitsicht belohnt. Das gilt ganz besonders beim Verhindern von Cyberattacken. Ich erwarte, dass sich dieser Trend im kommenden Jahr noch ein Mal deutlich beschleunigt."

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