CreditPlus | | von Annette Mattgey

Kein Markenbewusstsein bei Handys

Welche Marke auf ihrem Smartphone steht, ist nur für 14 Prozent der Smartphone-Besitzer wichtig. Wie lange der Akku hält, ist viel entscheidender. Dazu hat die CreditPlus Bank eine Umfrage gestartet. Auf die Frage, auf welches Elektrogerät sie keinesfalls verzichten könnten, antwortet ein Viertel der 1.000 Teilnehmer mit "Smartphone". Bei der Entscheidung für ein Gerät spielt der Faktor Marke jedoch eine unerwartet geringe Rolle. Nur bei 14 Prozent der Befragten gehört der Herstellername zu den drei  wichtigsten Kaufkriterien. Somit rangiert die Marke nur auf Platz 11 der 14 wichtigsten Merkmale.

Die Liste der Kaufkriterien bei Smartphones wird deutlich angeführt von der Akkulaufzeit. 45 Prozent der befragten 1.000 Bundesbürger geben an, dass sie großen Wert auf eine lange Akkulaufzeit beim Smartphone legen. Das zweitwichtigste Kriterium ist der Preis: Für 38 Prozent ist es sehr wichtig, dass das intelligente webfähige Mobiltelefon gut erschwinglich ist. Das Betriebssystem ist immerhin für 22 Prozent ein wichtiges Kaufkriterium. "Ob Android, Windows Phone, iOS oder BlackBerry OS - das scheint eine  Grundsatzentscheidung zu sein. Offensichtlich möchten sich die Verbraucher nicht gern umstellen, wenn sie sich einmal an ein System gewöhnt haben", sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender bei CreditPlus. Für jeden fünften Befragten ist außerdem die Kameraleistung ein wichtiges Kriterium. Dahinter rangieren die Prozessor-Leistungsfähigkeit (18 Prozent), das Display (17 Prozent), die Grundmaße (16 Prozent), der Speicherplatz (15 Prozent) und das Design (15 Prozent). Erst danach folgt der Faktor Marke mit 14 Prozent. Geringer wiegen nur noch die Faktoren Material (12 Prozent), Gewicht (11 Prozent) und Extra-Funktionen wie beispielsweise eine Sprachsteuerung (6 Prozent).

17 Prozent der Befragten geben außerdem an, dass es beim Smartphone "immer das neuste Modell" sein müsse. So viel Trendbewusstsein besteht bei keinem anderen Elektrogerät. Zum Vergleich: Von PCs, Notebooks oder Tablets schaffen sich nur 11 Prozent regelmäßig neue Modelle an. Bei TV-Geräten sind es 8 Prozent.

 

Kein Markenbewusstsein bei Handys

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