Assen Saraiwanow, Dataxu, hat langjährige Expertise im Onlinemarketing..
Assen Saraiwanow, Dataxu, hat langjährige Expertise im Onlinemarketing.. © Foto:DataXu

Assen Saraiwanow | | von Assen Saraiwanow

Jetzt kommt die Stunde des Chief Marketing Technologist

Kreativität allein genügt im Marketing längst nicht mehr. Das zeigt eine internationale Studie der Marketing- und Analytics-Plattform Dataxu. Wer heute im deutschen Marketing Karriere machen will, muss sich mit Technologie auskennen.

Chief Marketing Technologist – ein Berufsbild mit Zukunft

Das Wachstum der Werbebranche ist eng mit Technologie verknüpft. Über zwei Drittel der deutschen Marketingteams haben bereits einen Chief Marketing Technologist (CMT) eingestellt oder wenigstens einen Senior-Marketing-Spezialisten, der sich verstärkt mit Technologie, Analytics und Daten befasst. Ihre Aufgabe ist es, die Wissenslücke zwischen Marketing und Marketingtechnologie zu überbrücken. Dieser Trend wird sich in Deutschland fortsetzen, denn ein Viertel der Befragten ohne CMT hat vor, diese Position in den nächsten zwölf Monaten zu besetzen. Die Studie zeigt: Technologie ist unwiderruflich Teil des Marketings.

Intern statt extern

55 Prozent der Deutschen verwalten jetzt schon einen Großteil ihrer Marketingtechnologie lieber selbst anstatt diese Aufgabe an Agenturen abzugeben. Entsprechend sind sie weltweit Spitzenreiter, wenn es um die Internalisierung der Marketingtechnologie-Funktion geht, gefolgt von den USA mit 45 Prozent und den Briten mit 36 Prozent.

Trotzdem erwarten 62 Prozent der deutschen Marketingfachleute, dass bis 2017 noch mehr Technologie intern verwaltet wird. Wer aber hofft, die ganze Technologie auf den CMT abschieben zu können, hat sich zu früh gefreut. Die erhobenen Marketingdaten lesen und auswerten zu können, gehört künftig zum Anforderungsprofil aller Werbetreibenden.

Cross-Channel-Knowhow

Aufgrund der steigenden Zahl von Werbekanälen fürchten Marketingteams zunehmend, den Überblick zu verlieren. Beispielsweise nannten 40 Prozent der deutschen Marketingfachleute die Schaffung eines effizienten Cross-Channel-Marketingmixes als größte Herausforderung für ihre Branche. Aber nur 26 Prozent berechnen den Return on Investment (ROI) für die einzelnen Marketingkanäle und richten neue Budgets danach aus.

Technologie – und damit der CMT – soll den Erfolg und die Planung des Marketings in Zukunft transparenter und effizienter zu machen. Damit die gewonnen Erkenntnisse auch über den gesamten Marketingmix richtig eingesetzt werden, müssen alle im Team die verschiedenen Kanäle verstehen und bedienen können. Deutschlands Werbungtreibende haben dies laut der Dataxu "Modernizing the Mix"-Studie nicht nur erkannt, sie sind der übrigen Marketingwelt bereits einen Schritt voraus.

Assen Saraiwanow ist einer der "Digital Leader", eine feste Gruppe von Bloggern, die ihre Meinungen und Kommentare via LEAD digital verbreitet. Mehr zum Autor und den weiteren Mitgliedern der "Digital Leader" lesen Sie hier auf der Übersichtsseite.

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