Intelligente Geräte verursachen große Sicherheitsrisiken.
Intelligente Geräte verursachen große Sicherheitsrisiken. © Foto:BI Intelligence

Big Data | | von Irmela Schwab

Internet der Dinge: Tipps für mehr Sicherheit

Das Internet der Dinge, das alle Geräte des täglichen Gebrauchs miteinander vernetzt, rückt immer mehr in den Fokus der Industrie. So will IBM über die kommenden vier Jahren hinweg drei Milliarden US-Dollar in die Analyse der Datenflut steckt, die über Smartphones sowie weitere Geräte generiert werden. Dazu zählen etwa vernetzte Autos, Werkzeuge und Kühlschränke.

Dazu arbeitet die Computing-Firma bereits mit Twitter, und neuerdings auch mit der Weather Company zusammen, um Unternehmern etwa über die Analyse von User-Meinungen und Wetterprognosen diverse Entscheidungen zu erleichtern. Auch andere Software-Giganten wie Microsoft, Cisco oder Intel beschäftigen sich intensiv mit dem Internet der Dinge.

Ein lukratives Geschäftsfeld - schließlich wird sich die  Anzahl der mit dem Internet vernetzten Geräte laut einer Prognose von BI Intelligence in den kommenden fünf Jahren nahezu verzehnfachen: von heute 2,5 Milliarden auf 24 Milliarden. Der Marktforschungszweig von Business Insider weist jedoch auch auf eine Schattenseite hin: So stellt der Datenklau durch Hacker eine Bedrohung der Sicherheit dar. 

Unternehmen sollten laut Empfehlungen wie etwa der US-Handelsbehörde die Summe der genutzten Daten minimal halten sowie decodieren. Ein Manager der obersten Führungsebene sollte darüberhinaus damit betraut werden, die Sicherheit der generierten Daten im Unternehmen zu gewährleisten. Im Idealfall sollte die Konsumenten künftig umfassender darüber aufgeklärt werden, welche ihrer Daten zu welchen Zwecken gesammelt werden.

Doch auch die Startups rund ums Internet der Dinge, die bei der Entwicklung ihrer Produkte gerne über lästige Sicherheitsfunktionen hinwegsehen, sind in die Pflicht genommen. Sicherheits-Funktionen sollten bereits während der Entwicklung von Geräten miteinbezogen werden. Bislang werden sie meist ganz am Ende installiert. 

Internet der Dinge: Tipps für mehr Sicherheit

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