Feminismus | | von Annette Mattgey

#iamawomanand: Elle motiviert Frauen zum Twittern

Die November-Ausgabe der britischen Elle hat sich viel vorgenommen: Sie will dem Feminismus ein neues Gesicht geben. Angefangen hat sie schon mal mit einem Twitter-Hashtag: Unter #iamawomanand versammeln sich selbstbewusste Botschaften von Frauen. So finden sich etwa Tweets wie "Ich bin eine Frau und brauche keine Erlaubnis" oder "Ich bin eine Frau und brauche nur fünf Minuten, um mich fertigzumachen." Die Kampagne spricht auch Menschen an, die nicht zur Kernleserschaft gehören: "Ich bin eine Frau und kaufe normalerweise keine Frauenmagazine, aber im November kaufe ich Elle, um ihren Versuch zu unterstützen, den Feminismus zu erneuern." Um das Projekt "Rebranding feminism" umzusetzen, hat das Frauenmagazin drei feministische Gruppen mit preisgekrönten Werbeagenturen zusammengebracht. So engagierten sich die Londoner Agenturen Mother, Wieden + Kennedy und Brave. Unterstützerin der Kampagne ist auch das Satire-Magazin Vagenda.  

Mithilfe des "Feminismus-Automaten" lassen sich die Botschaften ausdrucken. Das Gerät steht vor der London-Dependance von W+K. Wer den Apfel (im Bild oben links) sieht, ist richtig. Dort findet man eine Erläuterung, wie man seinen eigenen Aufkleber herstellen kann. Den kann man gleich an Ort und Stelle anbringen oder mitnehmen und das Bild tweeten.

#iamawomanand: Elle motiviert Frauen zum Twittern

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