International Advertising Bureau | | von Annette Mattgey

IAB: Mobile Ads wirken

Wichtiges Bindeglied zwischen Einzelhandel und Onlinewelt: das Smartphone. Das Interactive Advertising Bureau (IAB) untersuchte, wie sich US-Handybesitzer im Alltag verhalten und wann und wozu sie dabei zum Mobilgerät greifen. Für den Einkaufsprozess spielt diese Informationsquelle eine wichtige Rolle: in 28 Prozent der Fälle, in denen es um M-Commerce geht, machen sich die User auf die Suche nach Produktinformationen, 18 Prozent der Recherchen dienen dazu, den nächsten Laden zu finden und 12 Prozent, um Preise zu vergleichen. Bequemlichkeit ist der Hauptauslöser für den schnellen Griff zum Handy: 24 Prozent gaben an, dass es für sie "der einfachste Weg" war. Doch auch die mobile Werbung geht nicht spurlos an ihnen vorüber: 22 Prozent nennen sie als Auslöser für ihr Verhalten. Auch der Wunsch, den besten Deal zu finden, spielte bei vielen eine Rolle.

 

Die wichtigsten Faktoren für M-Commerce sind die Absicht, das beste Preis-Leistungsverhältnis zu finden, und die, Zeit zu sparen. Das größte Potenzial  - auch für Mobile Ads - sieht das IAB vor allem für die Branchen Bekleidung und Unterhaltung. Denn hier sind die Unterschiede zwischen den Early adoptors und dem Durchschnitt signifikant. Im digitalen Bereich (Software, Spiele..) hat sich der M-Commerce generell schon stärker durchgesetzt. Die Aktivitäten streuen sich über den gesamten Tag, dabei befinden sich die Handynutzer aber nicht zwangsläufig unterwegs. 47 Prozent aller M-Commerce-Nutzungen finden von zuhause aus statt. In zehn Prozent der Fälle ist derjenige bei der Arbeit, in 29 Prozent unterwegs. Im eigenen Haushalt wird vor allem nach Informationen geschaut oder gekauft, unterwegs stehen die Suche nach geeigneten Shops oder Preisvergleiche im Vordergrund.

 

Bei aller Begeisterung für Smartphones: ein Viertel aller Befragten hat sich während des Einkaufens nur darauf konzentriert und sein Handy in der Tasche gelassen. Etwa die Hälfte der Nutzer fragt per SMS oder Anruf um Rat bei Familie oder Freunden. Auch das Fotografieren ist sehr beliebt und wird von 34 Prozent praktiziert.

Der Werbung stehen 70 Prozent der Befragten sehr positiv gegenüber. Nur 30 Prozent empfinden sie als Belästigung. Dabei haben sie genaue Vorstellungen, was nach dem Klick passieren soll: 40 Prozent wünschen sich eine Site mit verschiedenen Produkten des Werbungtreibenden. 28 Prozent möchten sich direkt das Angebot anschauen und nur sieben Prozent wollen direkt zur Bestellung.

IAB: Mobile Ads wirken

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

Leserkommentar

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht