100 Tage Tolino | | von Frank Zimmer

Hugendubel-Bilanz: "Digitale Bücher sind in Deutschland endgültig angekommen"

Was ist eigentlich aus dem Tolino geworden? Nach der großzügig ausgestatteten Einführungskampagne ist es um den deutschen Kindle-Konkurrenten still geworden. Aber der E-Reader scheint beim Kunden anzukommen: 100 Tage nach dem Launch zeigen sich zumindest die Vertriebspartner Weltbild und Hugendubel hochzufrieden. Das Gerät habe sich "in wenigen Wochen bereits im hohen fünfstelligen Bereich" verkauft, teilten die Großbuchhändler mit. Damit liege der Absatz "deutlich über den optimistischen Erwartungen". Firmenchefin Nina Hugendubel macht den Trend zum E-Book am Beispiel von Dan Browns "Inferno" fest. Jedes zweite Exemplar des Bestsellers werde bei Weltbild und Hugendubel als E-Book verkauft. Damit seien digitale Bücher "in Deutschland endgültig angekommen". Zur Tolino-Allianz gehören auch Club Bertelsmann und die Douglas-Tochter Thalia. Die Deutsche Telekom sorgt für die technische Plattform inklusive Hardware und Cloud. Der Umzug bestehender Digital-Bibliotheken in das Tolino-Ökosystem war am Anfang von technischen Problemen begleitet.

Hugendubel-Bilanz: "Digitale Bücher sind in Deutschland endgültig angekommen"

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