Mode | | von Annette Mattgey

"Hashmag" bündelt Fashionblogger-Themen

Wie ein Blog zur Zeitschrift wird, hat Chefkoch.de erfolgreich vorgemacht. Einen Schritt weiter geht das neue Bloggermagazin Hashmag: Es bündelt Beiträge aus über 2.000 deutschsprachigen Blogs rund um die Themen Mode, Lifestyle und Beauty. Neben dem Online-Portal hashmag.de erscheint auch eine gedruckte Ausgabe, die zusammen mit ausgewählten Modebloggern entstanden ist. Herausgeber ist die Agentur Powerkeks Krosskommunikation, die sich auf Blogger Relations spezialisiert hat. "In unserer täglichen Zusammenarbeit mit Unternehmen und Bloggern wurde deutlich, dass die Bloggerszene stetig wächst und ihr eine immer größere Bedeutung seitens der User, aber auch der werbetreibenden Wirtschaft zukommt", so Agenturchefin Susanne Hasenbeck-Berg. In ihrer Datenbank hat sie über 2.000 Mode-, Beauty-,  Lifestyle- und Living-Blogger versammelt. Weitere Kooperationsanfragen kommen gerade nach dem Launch vor einigen Tagen hinzu. Als Kriterien zählen für die Herausgeberin "die Thematik und Aktualität des Blogs sowie die Qualität der Bilder".

 

Das Portal hashmag.de berichtet täglich über die aktuellen Blogger-Trends und News. Das Magazin und die Website werden von einem Experten-Team erstellt, bestehend aus Mode-Designern, Mode-, Lifestyle- und Beautyredakteuren sowie Bloggern. Die nächste Ausgabe des Magazins Hashmag (links das aktuelle Titelbild) soll im August erscheinen.  

Mit den beiden Kanälen will Hasenbeck-Berg nicht nur zur "Stil-Instanz" für die Leser werden, sondern auch Bloggern und Werbungtreibende neu Chancen öffnen. Für die Blogger dient Hashmag als  Vermarktungsplattform, die im besten Falle sowohl zu einer Erhöhung der eigenen Sichtbarkeit als auch zur Reichweiten-Steigerung führt. Außerdem sollen sie bei Hashmag Geld verdienen, und zwar "nicht mehr nur mit Gegengeschäften, wie Gutscheinen und Ware". Projektbezogen erhalten die Blogger für redaktionelle Beiträge sowie für eine bestimmte Anzahl an Bildern ein festgelegtes Honorar. "Darüber hinaus werden Blogger innerhalb des Magazins in verschiedene Projekte mit eingebunden, wie z.B. als Trendscouts oder Stylisten für unsere Modeproduktionen", erklärt Hasenbeck-Berg. Als Models kommen sie ebenfalls zum Einsatz, damit sie "ihre eigenen It-Pieces selbst präsentieren können."

Modemarken können auf dem Online-Portal hashmag.de mehr als Werbebanner schalten. "Wir bieten diverse Powerbuttons an, die als Anzeige gekennzeichnet und in verschiedenen Resorts (z.B. Mode, Lifestyle, Beauty) auf das Produkt platziert werden können, mit direkter Verlinkung zum Online-Shop. So werden Produktempfehlungen als "It-Piece", "Fashion-Tipp" oder auch mit dem "Get the Look"-Button gesondert hervorgehoben.", sagt Hasenbeck-Berg. "Unternehmen, wie z.B.  Blacky Dress Berlin, Conleys, Deichmann, Gaastra, I AM, Jean Paul Berlin, Olsen, Roland und Six sind bereits im Online-Magazin sowie auf hashmag.de als Werbepartner eingebunden."

Derzeit finden sich etwa in der Rubrik Beauty "Shop now"-Buttons, die zu den Online-Shops von Deichmann und Roland Schuhe verlinken (Accessoire-Trends: die Bilder weiterblättern zu "Turqoise" und "Silver"). Dass es sich um werbliche Links handelt, lässt sich kaum erkennen. Nur der Mouseover gibt einen Hinweis, da er die verlinkte URL zeigt.

Ansonsten geht es bei Hashmag zu, wie bei anderen Modejournalen: "Redaktionell unabhängig werden die Modemarken und Labels in monatlichen Modestrecken, Trendreports, Blogger-Editorials und Style-Guides sowie in Form von Collagen, in denen der Blogger-Look nachgestylt wird, eingebunden. Gekennzeichnet sind grundsätzlich nur werbliche Beiträge."

"Hashmag" bündelt Fashionblogger-Themen

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