Neue Erlösmöglichkeiten für Flughäfen in Sicht.
Neue Erlösmöglichkeiten für Flughäfen in Sicht. © Foto:Fraport

Big Data | | von Irmela Schwab

Handy-Ortung am Flughafen: Wie Werbekunden davon profitieren können

Flughäfen bieten eine schöne große Spielwiese. Nicht nur um die Effekte riesiger Werbebanner zu nutzen, sondern auch um neue Technologien auszuprobieren. In den Flughäfen New York JFK, Los Angeles und Dallas sind Beacons und Sensoren installiert, die über Mobiltelefone den aktuellen Aufenthaltsort von Flughafenbesuchern aufspüren.

Weltweit soll es laut Proximity-Network Unacast - und das nicht nur an Flughäfen allein - insgesamt 11,8 Millionen solcher Entfernungsmesser geben. Handel und Sportstadien sind ebenfalls prädestiniert für die Sensoren. Mit gut sieben Millionen besteht der Löwenanteil von Näherungssensoren aus Beacons. Es folgen Wlan- und NFC-Sensoren mit 2,7 beziehungsweise 2,1 Millionen. 

Ziel der Sensoren an den Terminals ist es, Bewegungsmuster zu erkennen und neue Werbemöglichkeiten zu erschließen. Unacast zufolge planen 49 Prozent der Flughäfen weltweit in den kommenden drei Jahren, Passagiere direkt auf ihren Handys zu kontaktieren. Mit persönlichen Nachrichten.

So soll es möglich sein, persönlich relevante Informationen zu übermitteln, je nachdem wo sich ein Passagier gerade aufhält. Fluglinien werden vermutlich Ad-Targeting-Optionen zur Verfügung stehen. Flughäfen erhalten damit einen völlig neue Einnahmequelle.

Wie es funktioniert, zeigt der Flughafen San Diego, der bisher mit rund 300 Beacons ausgestattet ist. Neben der Flughafen-App können Geschäfte innerhalb des Flughafens auch eigene Apps verwenden, um ihre Produkte über Location Data anzupreisen. Es gilt zunächst einmal herauszufinden, welchen Wert diese Daten und Apps bieten und welcher Mehrwert sich daraus gewinnen lässt. 

Handy-Ortung am Flughafen: Wie Werbekunden davon profitieren können

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