Das Aus für Flash ist beschlossene Sache.
Das Aus für Flash ist beschlossene Sache. © Foto:iStock

Alternative HTML5 | | von Annette Mattgey

Google Chrome verabschiedet sich endgültig von Flash

Die Flash-Technologie von Adobe ist schon länger auf dem absteigenden Ast. Jetzt zieht auch Google den Stecker und blockiert Flash in seinem Internet-Browser Chrome. Das kündigte der Internet-Konzern in einem Blogeintrag an. Die Flash-Technologie von Adobe war in der Vergangenheit immer wieder durch gravierende Sicherheitslücken negativ aufgefallen. Außerdem treibt Flash den Strombedarf der Browser in die Höhe, was bei Laptops zu kürzeren Laufzeiten führt. Der weitgehende Verzicht auf Flash soll weiterhin dazu führen, dass Webseiten schneller geladen werden.

Mit der Chrome-Version 53, die im September veröffentlicht wird, sollen Hintergrundinhalte mit Flash auf einer Webseite automatisch blockiert werden. Chrome wird bevorzugt Inhalte im offenen Web-Standard HTML5 darstellen. Nach Angaben von Google werden damit 90 Prozent aller Flash-Inhalte im Web blockiert. Zuvor war Flash schon bei den Browsern Firefox (Mozilla), Edge (Microsoft) und Safari (Apple) verbannt worden.

Komplett verschwinden wird Flash allerdings nicht. Webseiten, die ausschließlich im Flash-Format geschrieben wurden, können auf Wunsch des Anwenders noch angezeigt werden. Der Nutzer muss dies dann allerdings mit einem Klick anfordern.

Die Alternative, an die sich Werbungtreibende nun gewöhnen müssen, ist HTML5Die zehn wichtigsten Fragen dazu beantworten die Experten von United Internet Media hier. Damit die Umstellung gelingt, hat Christopher Kollat, Managing Director von Monotype, 5 Tipps parat.

am/dpa

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