Wochenrückblick | | von Irmela Schwab

Freude am Teilen: Microsoft und die TUI-Gruppe machen´s vor

Es war das Gespräch der Woche: Die neue und letzte Version des Betriebssystems Windows bescherte Microsoft einen Platz im Presse-Rampenlicht. Neu bei Windows 10 ist zum Beispiel Cortana. Die digitale Assistentin ist Microsofts Antwort auf Apples Siri und hilft schon auf Windows Phones mit Rat und Tat weiter. Ein Novum ist außerdem, dass Microsoft im eigenen Windows-Store neben Apps künftig auch Musik und Serien verkaufen will. Damit dient das Betriebssystem stärker als zuvor Windows 8.1 als Verkaufsplattform für kostenpflichtige Inhalte.

Social Sharing - also der Zugang zu bestimmten Dingen anstatt der Besitz von Eigentum - ist auch ein großes Thema für Microsoft-Manager Gregor Bieler. In W&V Online erklärt der General Manager Consumer Business, was es mit dem Prinzip "Windows as a Service" auf sich hat. Zudem gibt sich Bieler als Freund des Influencer Marketing zu erkennen.

Während die einen der Sinn nach Services steht, die man über solch luftige Cloud-Technologie unters Volk bringen kann, gibt es auch noch harte, sperrige Gegenstände in den Wolken. Diese Woche kreuzte eine kleine Drohne einen Lufthansa-Jet im Landeanflug auf den Flughafen in Warschau. Fälle, die sich häufen: In Kalifornien störten quasi zur gleichen Zeit fünf Drohnen Löschhubschrauber bei ihrem Kampf gegen ein Buschfeuer. Solche konkreten Fälle gab es in Deutschland bisher noch nicht. Was nicht ist, kann ja noch werden: Bestellungen via Drohnen zu liefern, treibt manche Unternehmen schließlich auch hierzulande um.

Geliefert hat auch die Dmexco - und zwar ihr fertiges Programm: Unter dem Motto “Bridging Worlds” sprechen Digital- und Marken-Experten wie Babs Rangaiah von Unilever, Troy Ruhanen von TBWA Worldwide und Jacki Kelley von Bloomberg Media. Einen Schwerpunkt bildet das immer wichtiger werdende Thema "Internet of Things", erlebbar in den zahlreichen Sessions der Digitalkonferenz.

Apropos Lieferservice: Untersuchungen haben herausgefunden, dass je glücklicher die Mitarbeiter sind, desto besser das Unternehmensergebnis ausfällt. Daher werden die Firmen demnächst den Job des Chief Happiness Officer ausschreiben: Allen voran vermutlich die TUI-Gruppe, die schon jetzt die  Vorstandsvergütung an die Mitarbeiterzufriedenheit koppeln will. Oh wie schön. Aber was hat das mit Lieferservice zu tun? Ganz einfach: Wie Digital Leader Nico Rose ausführt, darf man sich unter dem Chief Happiness Officer - kurz  CHO - keinen “Pizza-Besteller” vorstellen. Schade eigentlich.

Freude am Teilen: Microsoft und die TUI-Gruppe machen´s vor

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