E-Commerce | | von Annette Mattgey

Fast die Hälfte lässt den elektronischen Warenkorb einfach stehen

Online-Shops kämpfen mit erschreckenden Absprungraten: Etwa 43 Prozent der Beinahe-Käufer ließen ihren vollen Warenkorb 2012 einfach stehen. Das ergaben Untersuchungen der britischen Marktforschungsfirma Redshift Research unter 1000 Online-Käufern. Dabei sind die Gründe vielfältig. Am stärksten fehlte den Kunden die Interaktion zwischen Shop und Interessenten. Das bemängelten 44 Prozent der Befragten. 34 Prozent fühlten sich zuwenig unterstützt im Kauf-Prozess. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) würde es begrüßen, einen Verkäufer zu sehen und zu sprechen, während sie online sind. Jeder Fünfte beklagt mangelnden Kundenservice, und 15 Prozent sind verwirrt von widersprüchlichen Aussagen. 

"Die Studie zeigt, dass der durchschnittliche Onlineshop den Bezahlvorgang erstaunlich geringschätzig betrachtet und als Konsequenz miese Konversionsraten einfährt", erklärt Dylan Fuller, Manager bei Whisbi, die Video-Assistenten programmieren. "Ein gravierend großer Prozentsatz der Online-Retailer weiß nicht, an welchen Punkten und weshalb die Kunden echt frustriert sind während des Online-Shoppings.”

Mehr als zwei Drittel (70 Prozent) vermissen beim Online-Einkauf das Anfassen und Ausprobieren des Produkts. Aber nur 20 Prozent geben dem physischen Einkaufserlebnis den Vorzug.

Fast die Hälfte lässt den elektronischen Warenkorb einfach stehen

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