Steht vor einer neuen Herausforderung: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.
Steht vor einer neuen Herausforderung: Facebook-Chef Mark Zuckerberg. © Foto:Facebook

Ad Fraud | | von Irmela Schwab

Fake News: Was Agenturen und Werbungtreibende jetzt tun können

Mit Donald Trump ist auch ein Problem der Werbe-Industrie ans Licht gekommen: falsche News, die auf Facebook, Google oder aber gleich auf künstlich geschaffenen Websites platziert sind. Diese "Fake-News" können der Marke schaden, die in ihrem Umfeld steht. Über automatisierte Buchungssysteme werden Ads auf Websiten platziert, die für hohe Zugriffsraten stehen. Dazu zählen oft auch zwielichtige Umfelder.

Nach Porno-Seiten, Klick-Betrug durch Bots und fehlender Sichtbarkeit von Ads bedeutet das eine weitere große Herausforderung für Advertiser. Mit Hilfe neuer Tools versuchen sie nun, den Websiten mit Fake-News Herr zu werden. Auch die Agenturen legen sich ins Zeug, darunter GroupM, der weltweit größte Media-Einkäufer. Wie ihr VP Global Brand Safety John Montgomery gegenüber "Advertising Age" sagt, arbeite man mit Technologie-Dienstleistern zusammen, um Betrug einzudämmen. Gegen Fake-News vorzugehen sei allerdings ein härteres Unterfangen als nur gegen Bots.

Eine Lösung könnte es sein, zentrale Datensätze zu schaffen, die jeden Fake rückmeldet. Andere Anti-Fraud-Dienstleister haben damit begonnen, aktiv Fake-News-Seiten im Netz aufzuspüren. Manche sehen die Lösung darin, bestimmte Themen oder Publisher-Profile zu umgehen. Die Firma Trust Metrics hat bereits tausende von Websiten auf die Schwarze Liste gesetzt. Auch Google und Facebook erkennen das Problem an: Während Google über seine Ad Policy Fake-News ausschließen will, hat auch Mark Zuckerberg angekündigt, stärker gegen Fake-News vorzugehen

Die Debatte um Fake-News begünstigt auch die Seiten von Premium-Publishern. Diese bieten in aller Regel ein sicheres Umfeld für Werbebotschaften.

Fake News: Was Agenturen und Werbungtreibende jetzt tun können

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