Facebook unterstützt App-Marketing
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Neue Werbeformate | | von Annette Mattgey

Facebook unterstützt App-Marketing

Um eine App zum Dauerbrenner zu machen, sind ausgeklügelte Marketingstrategien notwendig. Zwar vertreiben sich die User 90 Prozent ihrer Zeit auf dem Smartphone mit Apps. Nur zehn Prozent wird per Browser gesurft. Aber viele Apps verlieren noch kurzer Nutzung bereits ihren Reiz. Ausnahme: Facebook. Sie zählt zu den Apps, mit denen die Menschen gern viel Zeit verbringen.

Um auch anderen zum Erfolg zu verhelfen, hat Facebook drei neue Werbeprodukte entwickelt.

1. App Event Optimization:

Aus dem bisherigen Surfverhalten ermittelt Facebook, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich der User mit der App beschäftigt und dort für Umsatz sorgt. Das könnte etwa ein Einkauf sein, eine Reisebuchung oder auch das Erreichen eines bestimmten Levels in einem Spiel. An diese Zielgruppe wird dann bevorzugt die Werbung ausgespielt. Erste Testkunden sind zufrieden. Eugenia Kovalenko, bei der Musik-App Smule für Neukundengewinnung verantwortlich, meint: "Facebook versetzt uns in die Lage, besonders wertvolle Kunden zu erreichen - diejenigen, die am ehesten zu Abonnenten werden. App Event Optimization hat unsere Kosten pro Kauf um 32 Prozent gesenkt, die Einnahmen pro User um 22 Prozent erhöht." 

2. Dynamic Ads für Mobile App Ads:

Dynamische Anzeigen sprechen potenzielle Kunden an, die bereits erstes Interesse gezeigt haben. Gefällt ihnen ein Produkt, erhalten sie automatisch eine Einladung zum App-Download und können dort als erstes ihr Wunschobjekt kaufen. Damit ist es wahrscheinlich, dass sie auch später immer wieder In-App-Käufe tätigen.

3. Canvas für Mobile App Ads:

Die rotierenden Bildergalerien - unter dem Namen Canvas bekannt - lassen sich auch für Apps erstellen. Das dynamische, schnell ladende Werbeformat bietet bereits vor der Installation einen multimedialen Eindruck der beworbenen App.

So könnte das aussehen:

Die Möglichkeit, App Event Optimization einzusetzen, ist bereits weltweit möglich. Die anderen Formate starten in den kommenden Wochen. wer sein Wissen dazu vertiefen möchte, kann am 2. August dazu ein Webinar besuchen.

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