Facebook, Mini & Co.: Robotern und virtuellen Welten gehört die Zukunft
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Wochenrückblick | | von Irmela Schwab

Facebook, Mini & Co.: Robotern und virtuellen Welten gehört die Zukunft

Was man mit Technologie alles anstellen kann. Bei den GAFAs muss man sich wie Dr. Frankenstein fühlen: Die großen Internetkonzerne Google, Apple, Facebook, Amazon investieren derzeit heftig in Künstliche Intelligenz. Auf seiner Entwicklerkonferenz hat Facebook verkündet, seinen Messenger für intelligente Konversations-Bots zu öffnen. Marken können darüber mit Messenger-Usern in Kontakt treten und sich mit ihnen über die neuesten Produkte und Services austauschen. Auf W&V diskutieren Experten darüber, was das für die Markenkommunikation bedeutet.

Amazon will seine intelligente Assistentin Alexa indes nicht nur in seinen Lautsprecher Echo einbauen, sondern künftig in alle Geräte im Haus.  Was das für die Markenkommunikation bedeutet? Man kann sich die zauberhaftesten Szenarien ausmalen!

Auch Marken selbst haben mittlerweile entdeckt, was für sie angesichts der neuen Technologien alles drin steckt. Im Falls von Mini ist es Virtual Reality: Auf der Konferenz IAB Mobile Marketplace in New York zog Lee Nadler, Marketing Communications und Launch Manager bei Mini USA, die Zwischenbilanz. Mit seinen bisherigen beiden jeweils sechsminütigen VR-Filmen - einem Thriller und einem Mystery-Film - erzählte der Hersteller insgesamt 4,2 Millionen Views. Für Nadler lautete das Geheimrezept: Guter Content. Darunter versteht er Inhalte, die den User auf eine Reise mitnehmen und dabei Dinge zeigen, die auf das Markenimage einzahlen.

Überraschend allerdings ist der Vorstoß der Agenturen, eigene technologische Geräte zu entwickeln und sich diese patentieren zu lassen. LEAD digital hat bereits in Ausgabe 3/2016 über diese Entwicklung berichtet. Advertising Age stellt Agenturen wie Isobar vor, die ihre eigenen Data- und Analytics Plattformen bauen, die von Kunden individuell angefragt werden. Nachdem sie ihm die Plattform als Lizenz überlassen haben, können sie weiter an ihr arbeiten und an weitere Kunden verkaufen. Fertig ist das neue Geschäftsmodell. Oder sie bringen Erfindungen auf den Markt, basierend auf Trends wie Tinder: So hat die texanische Agentur T3 bereits im vergangenen Jahr die Applikation Hands free Tinder erfunden, die passende Paare über den Pulsschlag ermittelt.

Nicht alles können Roboter und Maschinchen für uns erledigen. Manchmal braucht es noch ein hübsches Gesicht aus Fleisch und Blut. Im Fall von Rimmel London ist das Cara Delevingne. Erste Aufgabe für die Kate Moss-Nachfolgerin ist es, den Kanal Rimmel_London auf Snapchat bekannt zu machen. Ob Cara die neugierigen Fragen der Snapchat-User allerdings höchstpersönlich beantworten muss oder nur ihr Roboter-Alter-Ego - das sei mal dahingestellt.

Von Böhmermann bis Kobe Bryant: Die Social-Media-Perlen dieser Woche stehen hier bei W&V.

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