Social Commerce | | von Annette Mattgey

Fab zündet nächste Stufe und launcht iPhone- und iPad-App

Social Shopping to go - das ist der neueste Streich von Fab.com. Der Design-Shop hat am Donnerstag seine App für iPhone und iPad gestartet. Sie ist in deutscher und englischer Sprache in 24 Ländern Europas kostenlos im App-Store verfügbar. Dabei ist die App komplett auf „Social Shopping“ ausgelegt – User können ihre Einkäufe und Wünsche mit Freunden in sozialen Netzwerken teilen und gemeinsam virtuell einkaufen gehen. Die App ist ein weiterer Schritt auf dem Weg vom nischigen Designer-Angebot zur Social Shopping-Plattform. Wie wichtig die sozialen Netzwerke für Fab sind, hatte Roman Kirsch, der das europäische Marketing leitet, bereits im Mai gegenüber LEAD digital betont. Die Social Features sind in den USA bereits im Mai gestartet, Ende September zog Deutschland nach, die Ausweitung auf Mobilgeräte ist die konsequente Fortentwicklung.

„Wir gehen davon aus, dass bei Fab in naher Zukunft 50 Prozent der Einkäufe über mobile Geräte getätigt werden“, sagt Jason Goldberg, Chief Executive Officer von Fab. „Fab-Fans in Europa werden nun erstmals mit unserer neuen Applikation mobiles Einkaufen komplett neu erleben“, erklärt Goldberg. „Sechs Monate lang hat unser Team daran gearbeitet, eine App zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der mobilen Shopper ausgerichtet ist“. Eine der Neuerungen ist etwa ein Live-Feed, der anzeigt, was andere Nutzer gerade kaufen. Zu jedem Produkt gibt es weiterführende Hinweise am Fußende, die ähnliche Angebote zeigen oder andere Objekte desselben Designers.

Aktuell ist Facebook für 95 Prozent des Traffic bei Fab verantwortlich, von Pinterest komme dagegen nur ein Prozent, so Goldberg gegenüber Mashable. Bis Frühjahr 2013 erwartet Goldberg, dass sich die mobile Nutzung von derzeit einem Drittel auf rund die Hälfte der Fab-Besuche schraubt. Am lukrativsten sind für ihn die iPad-Besitzer: "Hier verzeichnen wir die höchste Anzahl von Produkten pro Bestellung: im Durchschnitt 2 pro Bestellung beim iPad, 1,8 im Web und 1,75 bei Android-Geräten." Eine positive Bilanz zieht Goldberg hinsichtlich der Abschaffung des Registrierungszwangs: "Bei denjenigen, die direkt auf Fab.com zugreifen, sehen wir 30 Prozent weniger Anmeldungen. Gleichzeitig hat sich die Conversion derjenigen verdoppelt, die sich registrieren. Das war also sehr, sehr effektiv für uns."

Einen Überblick über die mobilen Features gibt es hier:

Fab zündet nächste Stufe und launcht iPhone- und iPad-App

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