Organische Werbeformate | | von Irmela Schwab

Ernüchternd: Mobile Werbung findet noch kaum statt

Bei Tinder wischen Frauen attraktive Männer nach rechts, um ihn später vielleicht zu kontaktieren, unattraktive nach links, um sie nicht wieder sehen zu müssen. Nach dem Prinzip ist bei der mobilen Flirt-App neuerdings Werbung integriert: “Die User haben selbst schnell herausgefunden, wie das funktioniert”, erklärte Tinder-Gründer Sean Rad auf der Konferenz DLD in New York. Rechts ja, linke nein. Schöner Nebeneffekt: Über den Wischeffekt können die Tinder-Macher lernen, welche Werbung der User mag - und welche nicht. Und sich künftig danach richten.

Solche organischen Werbeformate sind eher ein Glücksfall. Denn noch ist das Gros der Marketer ratlos, was sie mit dem Handy, mit dem User ja so engen Körperkontakt hält, alles anstellen können. So beschreibt es wie LEAD digital-Autorin Christina Rose in der 
aktuellen Titelgeschichte "Wozu eigentlich Mobile". Laut Studien haben 60 Prozent aller deutschen werbungtreibenden Unternehmen noch nicht einmal eine mobile Website. Doch die Zeit drängt: Zumal Google seit Kurzem in Suchergebnissen Websites bevorzugt, die mobil-optimiert sind.

Selbst große Unternehmen investieren allenfalls in homöopathischen Dosen in mobile Werbeformate. Die meisten Vorzeige-Cases im Bereich Mobilwerbekampagnen laufen bisher noch im Testmodus. Kleinere und mittelständische Unternehmen kämpfen indes noch mit ganz anderen Problemen: eine nachhaltige Digitalstrategie auf die Beine zustellen.

Wie das gelingt, und welche Werbeformate auf Mobiltelefonen eine Zukunft haben, lesen Sie in LEAD digital 5/2015. Vorab schon soviel: Beacons haben sich bisher als Rohrkrepierer erwiesen. Bestellen Sie jetzt 2 Ausgaben LEAD digital für 20 Euro im Testabo und Sie erhalten einen 10 Euro iTunes Gutschein gratis dazu.

Ernüchternd: Mobile Werbung findet noch kaum statt

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