Reichweite | | von Annette Mattgey

Drittanbieter-Apps bringen Twitter in Gefahr

Steigende Umsätze und Nutzerzahlen dürfen über eines nicht hinwegtäuschen: Wenn die Zahl derjenigen zunimmt, die Twitter via Drittanbieter ansteuern, muss sich Twitter einiges einfallen lassen, um Werbeinvestitionen zu rechtfertigen. Die Zahl ist relativ unscheinbar versteckt in der Bilanz des zweiten Quartals, die Twitter vergangene Woche veröffentlicht hat. Die Anzahl derer, die nicht die Twitter-App verwenden und auch nicht via Website auf den Dienst zugreifen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Er liegt jetzt bei 14 Prozent.

Das bedeutet, das 37,9 Millionen Menschen keine Twitter-Werbung zu sehen bekommen, da die Adserver nur in der App oder auf den Desktop ausliefern. Als Third-Party-Anbieter beliebt sind etwa Flipboard, Instagram oder Foursquare. Sie machen den Klick zu Twitter entbehrlich. Das Bild wird außerdem verfälscht, weil einige Mobile Apps im Hintergrund Daten an Twitter senden, auch wenn der User die App gar nicht verwendet. Insbesondere die Finanzanalysten machen sich Sorgen und fragen sich, wieviele der Twitter-Nutzer überhaupt "monetarisierbar" sind.

Deshalb muss Twitter erfinderisch werden: Eine Kooperationen mit Flipboard ist dabei eine der Optionen. 

Drittanbieter-Apps bringen Twitter in Gefahr

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