Großbritannien | | von Annette Mattgey

Domino's: Auch negative Tweets sind gute PR

Hart im Nehmen scheint Simon Wallis, Marketing-Chef der Pizzalieferdienst-Kette Domino's. Eine Marke könne auch von kritischen Tweets profitieren, weil dadurch "das Interesse steige", sagte er dem britischen "Marketing Magazine". Diese Äußerung machte Wallis in Bezug auf das Sponsorship von Domino's bei der Fernsehsendung "Splash" des Senders ITV. Sie lief im Januar und Februar im britischen Fernsehen und erreichte im Durchschnitt 5,6 Millionen Zuschauer. Darin wetteifern mehr oder minder Prominente beim Turmspringen. Im Finale setzte sich bis der auch in Deutschland bekannte Skispringer Eddie "The Eagle" Edwards durch. Während der Show musste sich der Sender ITV einiges via Twitter gefallen lassen: "lotet neuen Tiefstand aus" bis "bringt das Fass zum Überlaufen".

Dennoch sieht Wallis die Wirkung für Domino's als positiv an. "Es ist doch besser, die Leute reden darüber als nicht. Die Twitter-Kommentare bewirken, dass eine Menge Interesse auf die Marke gelenkt wird." Die missgünstigen Tweets "haben nicht negativ auf Domino's als Sponsor zurückgeschlagen". Domino's sei "abgeschirmt" von den kritischen Kommentaren geblieben. Daraus schließen Insider, dass Domino's auch die zweite Staffel von Splash sponsoren will. 

Domino's: Auch negative Tweets sind gute PR

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