Tipp | | von Annette Mattgey

Digital Detox: So gelingt das Handy-Fasten

Der Trend kommt - natürlich - aus den USA. Unter Digital Detox versteht man dort den bewussten Verzicht auf Smartphones und Apps. In den USA gibt es bereits Digital-Detox-Camps: Ab von jeglicher Zivilisation verzichten die Teilnehmer komplett auf digitale Medien. Auch hierzulande werben Experten fürs Fasten. Bereits zum dritten Mal ruft das Jugendportal www.handysektor.de anlässlich der Fastenzeit zum gemeinsamen Handy-Fasten auf. Start der außergewöhnlichen Fastenaktion ist am Aschermittwoch (18. Februar 2015).

Die Teilnehmer schalten ihr Gerät komplett aus und versuchen so lange wie möglich ohne Handy und Apps auszukommen. Ob nur einen Tag, eine Woche oder gar 40 Tage: Wie lange man mitmacht, entscheidet jeder selbst. Da es sich in der Gemeinschaft einfacher fastet, ruft Handysektor alle Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland auf, am Handy-Fasten teilzunehmen – am besten im Klassenverband. So können sich die Jugendlichen gegenseitig motivieren.

Ziel der Aktion Handy-Fasten ist in erster Linie die kritische Reflexion des eigenen Medienverhaltens. Jugendliche sollen ihr Smartphone überlegt einsetzen. Die Fastenzeit ist hier ein guter Anlass, um eine Zeit lang bewusst auf ein Konsumgut zu verzichten. Außerhalb der Aktion fördert Handysektor mit zahlreichen Angeboten die kompetente und sichere Nutzung von Smartphones, Tablets und Apps. Die Schülerinnen und Schüler sollen so erfahren, in welchen Situationen das Handy überflüssig sein kann, gleichzeitig aber auch sehen, wo ein Einsatz durchaus sinnvoll ist. 

Tipps zum Handyfasten - nicht nur für Jugendliche:

• Mitstreiter suchen und gemeinsam handyfasten

• Ziele und Regeln festlegen, wie lange und unter welchen Bedingungen gefastet werden soll

• Familie und Freundeskreis über die Digitalkur informieren

• Für häufig genutzte Funktionen rechtzeitig Ersatz besorgen (z. B. Wecker, Kalender, Fahrplan)

• Handy komplett ausschalten und am besten wegschließen

• Tagebuch führen und notieren, an welchen Stellen das Mobiltelefon fehlt und für welche anderen Dinge plötzlich Zeit ist

• Während des Fastens einfach mal Briefe verschicken und Reaktionen abwarten

• Sich eine Belohnung für das Handyfasten in Aussicht stellen

Digital Detox: So gelingt das Handy-Fasten

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