Studie "Mobile Benchmarks" | | von Annette Mattgey

Diese Handy-Videos werden tatsächlich angeschaut

Knapp die Hälfte der Werbevideos auf dem Handy werden bis zum Ende verfolgt. Besonderes Interesse besteht an den Filmen aus den Bereichen Automobil, Konsumgüter und Telekommunikation. Die Studie "Mobile Benchmarks" zeigt außerdem, welche Formate die besten Click-through-Raten aufweisen. Für die Studie analysierte DG Mediamind mehr als zwei Milliarden Impressions von mehr als tausend im Jahr 2013 bereitgestellten mobilen Kampagnen und ermittelte die  Performancewerte unterschiedlicher mobiler Werbemittelformate.

Ist das Video ohne weitere Klicks für den User sichtbar, fördert das die Wiedergabebereitschaft. Deswegen konnten unter allen mobilen Rich-Media-Formaten, die Online-Videos beinhalteten, Polite Rich Media Banner eine höhere Video-Abspielrate verzeichnen als Expandable Banner. 3,34 Prozent der Videos in Polite Bannern wurden abgespielt, im Vergleich hierzu wurden 2,62 Prozent für Expandable Banner erzielt. Schon die Startrate von Videos als Polite Banner ist höher. Denn bei Expandable Bannern muss sich der User zuerst mit dem Werbemittel beschäftigen, bevor der Videoplayer im Sichtfeld erscheint.

Branchenübergreifend haben 47,2 Prozent der Nutzer, die ein Video starteten, es auch bis zum Ende angesehen. Die Bereiche Automobil (79,8 Prozent), Konsumgüter (65,7 Prozent) und Telekommunikation (54,4 Prozent) erzielten hinsichtlich der Wiedergabedauer ihrer Videos sehr gute Ergebnisse.

 

Mehr Engagement bei Expandable Bannern

Da bereits eine Erweiterung als Interaktion zählt, erzielten Expandable Banners viel höhere Interaktionsraten als Polite Banner – 59,5 Prozent im Vergleich zu 1,98 Prozent bei Polites. Darüber hinaus sorgte die erweiterte kreativ nutzbare Fläche der Expandable Banners über alle Branchen hinweg für höhere Interaktionsraten als bei Polite Bannern. Aufgrund der langen Ladezeiten auf Mobilgeräten – die oftmals auf langsame Verbindungen der Anbieter zurückzuführen sind – setzten viele Marken bei der Wahl der Anzeigenformate auf Expandable Banners mit vielen Panels. Diese Werbemittel, die oft wie Microsites aussehen, ermöglichen eine Vielzahl verschiedener Engagement-Punkte und die Nutzer müssen nicht länger eine mobile Zielseite besuchen, um umfassend mit der Marke in Berührung zu kommen oder sogar eine Konversion auszulösen. Die Bereiche Automobil und Konsumgüter sind mit jeweils 20,7 Prozent und 11,7 Prozent allen anderen Branchen überlegen. Auch die mobilen Kampagnen der Bereiche Elektronik (7,9 Prozent) und Unterhaltung (5,0 Prozent) konnten ein beeindruckend hohes Verbraucher-Engagement erzielen.

Einzelhandel und Elektronik kommen an

DG Mediamind untersuchte, welche Branchen mobil auf die besten Click-through-Raten (CTR) kommen. Einzelhandel und Elektronik erreichten die höchsten mobilen Klickraten. Diese lagen bei 0,52 Prozent und bei 0,41 Prozent. Gute CTR-Ergebnisse lieferten auch die Branchen Unterhaltung (0,40 Prozent) und Finanzen (0,34 Prozent).

Je nach Ziel fokussierten sich die Marketingverantwortlichen auf bestimmte Inhalte: 

#Unterhaltung: Das primäre Kampagnenziel im Unterhaltungsbereich war die Förderung einer langfristigen Marktpräsenz. Videos und Social-Sharing-Elemente wurden erfolgreich eingesetzt, um die Bekanntheit einer Marke zu steigern.

#Konsumgüter: Bildergalerien, Location- und Social Sharing waren die Features, die am meisten von der Konsumgüterindustrie eingesetzt wurden, um die Bekanntheit und das Interesse zu steigern.

#Einzelhandel: Zur Förderung des Kundenaufkommens an physischen Verkaufspunkten wurden in dieser Branche am häufigsten Features zur Standortbestimmung, Wetter-Apps und App-Downloadmöglichkeiten eingesetzt.

Die vollständige Studie finden Sie hier zum Download.

Diese Handy-Videos werden tatsächlich angeschaut

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