Eines der berühmtesten Selfies: Ellen de Generes mit den frisch gekürten Oscar-Preisträgern.
Eines der berühmtesten Selfies: Ellen de Generes mit den frisch gekürten Oscar-Preisträgern. © Foto:Samsung/Twitter

Selbstdarsteller | | von Annette Mattgey

Das perfekte Selfie und was man dabei beachten sollte

Nicht nur bei Jugendlichen geht der Trend zum Selbstporträt - natürlich per Smartphone aufgenommen und verbreitet. Doch nicht jeder Schnappschuss wirkt vorteilhaft - und nicht jedes Motiv sollte in die Öffentlichkeit. Gerne verbreitet werden natürlich Selfies von und mit Prominenten wie etwa anlässlich der diesjährigen Oscar-Verleihung. Auch Künstler und Werbestar Friedrich Liechtenstein kann ein Lied davon singen - bzw. ein Buch schreiben. Sein Werk heißt "Selfie Man" und zeigt über 100 Fotos von ihm selbst. Es ist das erste Buch des Unterhaltungskünstlers, der Anfang des Jahres mit dem Werbespot "Supergeil" für Edeka posierte. Die Bilder ergänzt der Autor durch kurze, unterhaltsame Texte.

Neu ist das Phänomen der Selbstdarstellung jedoch nicht: Die ersten Formen des Selfies lassen sich bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts finden. Neu ist also nur der Name. Dieser wurde zum ersten Mal am 13. September 2002 in einem australischen Internet-Forum genutzt und könnte bald sogar als eigenes Wort in den Duden aufgenommen werden.

Vom Selfie zum Ussie

Neben dem klassischen Selfie gibt es im Netz mittlerweile auch viele Abwandlungen. Ein "Shelfie" ist ein "Selfie", das von einem Bücherregal aus aufgenommen wird. Ein "Relfie" ist ein Selfie von einem Pärchen. Als "Suglie" wird ein Selfie bezeichnet, auf dem man versucht so, hässlich wie möglich auszusehen. Auf einem "Ussie" ist man selbst mit anderen Personen zu sehen. Dies sind nur einige der neuen Abwandlungen.

Leider schießt der ein oder andere Selbstfotograf über das Ziel hinaus. Damit das nicht passiert, gibt Handysektor Tipps zum perfekten Selfie. Entscheidend sind dabei die Belichtung, die Auswahl des Ortes und des Hintergrundes, aber auch der Blickwinkel, der eigene Gesichtsausdruck und die Nachbereitung des Selbstportraits.

Könnte das Bild offen an meinem Arbeitsplatz hängen?

Manche verführt der Selfie-Trend jedoch auch dazu, sich in sehr provokanten oder aufreizenden Posen abzulichten. Damit möchten die meisten Aufmerksamkeit und Bestätigung erlangen. Es gilt daher – wie bei anderen Fotos auch – sich vor dem Hochladen der Bilder ins Internet genau zu überlegen, ob man mit diesem Foto auch noch in zehn oder gar zwanzig Jahren leben kann.

Das Selfie-Einmaleins - nicht nur für Jugendliche:

 

Und als Erklärvideo:

Handysektor ist ein werbefreies Informationsangebot für Jugendliche, das diese bei einem kompetenten Umgang mit mobilen Medien unterstützen will. Die Webseite ist ein gemeinschaftliches Projekt der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs).

Das perfekte Selfie und was man dabei beachten sollte

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