Google | | von Irmela Schwab

Custom Match: Mit der Email dem User auf den Fersen

Warum nicht selbst machen, was andere auch versuchen: Mit dem neuen Produkt Custom Match will Google Ads noch genauer auf die Interessen der User zuschneiden. Dafür bedient sich der Internetriese vor allem der Email-Adressen.

Gmail-Adressen werden dabei mit den Email-Adressen von Kunden abgeglichen, die bei Händlern hinterlegt sind. Schließlich geben Kunden, wenn sie online oder auch im Store einkaufen meist ihre Email-Adresse preis, die dann üblicherweise im CRM-System hinterlegt wird. “Mit Custom Match ist Ihre Marke genau dann mit der richtigen Botschaft präsent, im Moment, wo der Kunde am empfänglichsten dafür ist”, schreibt Sridhar Ramaswamy, Senior Vice President of Ads and Commerce bei Google, ein einem Blogeintrag

Schon länger sind Händler in der Lage über sogenannte Lookalikes genaue Profile der jeweiligen User zu erstellen. Dabei wird ähnliches Verhalten diverser Nutzer zugrunde gelegt. Bei Facebook gibt es dazu das Tool "Custom Audiences". Google bietet “Similar Audience”.

Mit Custom Match sollen nun die Kunden, die für ein Unternehmen jeweils am wertvollsten sind, über Google Search, Gmail und YouTube angesprochen werden. Beispiel: Nachdem ein Kunde bei einem Händler etwas gekauft hat, lädt dieser die Email auf Customer Match hoch. Damit kann der Kunde dann während er auf YouTube Videos anguckt mit der Werbebotschaft des Händlers gezielt erreicht werden - während er in die Google-Services eingeloggt ist.

Der Vorstoß des Internet-Giganten kommt genau zur rechten Zeit: Adblocker und mobile Nutzung erschweren es Unternehmen, den Kunden ausfindig zu machen.

Custom Match: Mit der Email dem User auf den Fersen

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