Axel Springer | | von Franziska Mozart

"Bild" digitalisiert seine Leser-Reporter

Der Digital-Kurs bei Axel Springer erfasst jetzt auch die Leser-Reporter von "Bild". Sie bekommen eine eigene App und sollen so ihre Schnappschüsse noch schneller an die Redaktion schicken können. Über iOS, Android und einen neuen Onlineauftritt verbindet "Bild" seine 1414-Foto-Community und die Redaktion künftig miteinander. 1414, das war die Nummer der SMS-Wahl, mit dem das Projekt der Leser-Reporter einst gestartet hat.

Seit Sommer 2006 ruft die Boulevard-Zeitung ihre Leser auf, Fotos und Videos von ihrer Meinung nach interessanten Ereignissen zu schicken. Mehr als eine Million Bilder hat die Redaktion inzwischen erreicht, 20.000 Fotos davon wurden gedruckt oder online abgebildet. Für ihr Engagement erhalten die Leser-Reporter zwischen 50 und 250 Euro. Insgesamt zahlte "Bild" bereits mehr als drei Millionen Euro Honorar.

Mit den neuen Digital-Angeboten startet "Bild" auch sogenannte "Missionen" für die Hobby-Fotografen. Die Redaktion ruft dabei Foto-Wettbewerbe auf, um gezielt an spezielle Motive zu kommen. Die erste Aufgabe ist noch sehr weit gefasst, sie lautet: "'Bild' sucht dein schönstes Handy-Foto." Doch konkretere Missionen wie etwa das beste Bild aus einem Fußballstadion oder einen Schnappschuss von einem Star sollen die Freizeit-Paparazzi künftig liefern. Über regionale Aktionen in ihrer Nähe können die Nutzer gezielt per App informiert werden. Für Wettbewerbs-Gewinner vergibt die Redaktion digitale Pokale, außerdem kann ein Preisgeld ausgelobt werden.

Die 1414-App soll neben den "Missionen" und dem direkten Kontakt zur Redaktion den Community-Charakter stärken. Die Nutzer können ihre Fotos gegenseitig bewerten und so darüber bestimmen, welche Bilder auf Bild.de zu sehen sein werden. Dort laufen in einem 1414-Stream die beliebtesten Bilder ein. 

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