Advertising Week | | von Irmela Schwab

Big Data und Programmatic Buying als Top-Themen

Nachdem im Frühjahr Hollywood-Größen wie Eva Longoria und Gwyneth Paltrow über den roten Teppich der TV- und Web-Video-Anbieter geschritten sind, ist bei der 10. Advertising Week in New York, die derzeit tagt, ein ähnlich glamouröses Aufgebot bestellt. Unter den VIPs: Jennifer Anistons Ex-Beau, der Sänger John Mayer, und Kris Jenner, die Mutter der in den USA fernsehdauerpräsenten Kim Kardashian.

Ein großes Thema auf dem Werbefestival, bei dem sich von Amazon über Facebook bis Pepsi alles tummelt, was Rang und Namen hat, ist vor allem Big Data: wie man sie auswerten kann und was man anschließend dann alles damit anstellen kann. Marketing Business werde damit mehr denn je Kunst und Wissenschaft zugleich, wie Matt Freeman, Partner von Bain Capital und Präsident der Advertising Week (s. Bild), erklärt. Es werden immer mehr Daten und Web-Analytics dazu eingesetzt, um zu erforschen, was User im Social Web von sich geben. Das wiederum wird für die Kreation der nächsten Kampagne verwendet. 

Aus den einzelnen Datenschnippseln, die der User im Web hinterlässt und in die Welt tweetet, werden indes Profile erstellt, damit ihnen punktuell Werbung ausgespielt werden kann, die sie im Augenblick interessiert. Stichwort: Programmatic Buying. So stellte AOL zum Auftakt der Werbewoche vor, was sein automatisiertes Einkaufstool so alles kann. Erst im August hat sich das Online-Portal dazu die RTB-Plattform für Video Adap.tv einverleibt.

Während weltweit bisher nur eine homöopathische Dosis der insgesamt rund 370 Milliarden Werbe-Euros über RTB abgewickelt wird, ist man in den USA schon einen Schritt weiter: In diesem Jahr sollen die Ausgaben für automatisierten Display-Ad-Handel um satte 73,9 Prozent auf 3,34 Milliarden Dollar (2,46 Milliarden Euro) steigen.

Big Data und Programmatic Buying als Top-Themen

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