Mobile Sites | | von Irmela Schwab

Apps, mobile Webseiten oder Responsive Design - wer hat den Lead?

Gleiche Inhalte und gleiches Design für alle Bildschirme: Responsive Design wird heute am ehesten empfohlen, wenn es darum geht den Internetauftritt für Mobilgeräte aufzubereiten. Schließlich greifen immer mehr Konsumenten via Smartphones und Tablets auf das Internet zu. Wer seine Zielgruppe unterwegs also nicht wegen zur Unkenntlichkeit verkleinerte Schriftzeichen, Bilder und Links sowie einem unattraktiven Layout verlieren möchte, steht heute vor der Qual der Wahl wie Business Insider in einem Report darstellt - hier der Überblick:

1. Mobile Apps: Am Anfang des mobilen Booms gingen viele davon aus, dass mobile Äktivitäten vor allem innerhalb Apps stattfinden würden. Daher haben viele Unternehmen in den Aufbau einer eigenen Applikation für Mobil-Geräte investiert. In vielen Märkten wie auch in den USA dominieren die kleinen Programme zwar bei der Nutzungsintensität, andererseits nutzen Konsumenten auch ihre Browser: nicht nur für gelegentliches Surfen durchs Internet oder für die Suche nach Informationen. Ein großer Anteil des E-Commerce findet über den mobilen Web-Browser statt - und nicht in nativen Apps. Außerdem sind Apps teuer und bei weitem nicht die mobile Ultimo Ratio.

2. Mobile only-Websites: Viele Usability-Gurus plädieren für mobile Sites, die speziell auf Smartphones und Tablets zugeschnitten sind, nur eine abgespeckte Version der Website darstellen und deren Web-URL mit einem "m" für mobile beginnt. Diese Mobile only-Websites performen sehr gut in Sachen Ladegeschwindigkeit.

3. Responsive Design: Beim Responsive Design wird die gleiche Web- oder HTML-Codierung auf jedem Gerät ausgespielt und das gleiche Layout je nach Größe des Gerätes ausgespielt. Die URL der Website bleibt auf allen Geräten gleich. Über das fließende Layout werden die Inhalte auf alle Geräte angepasst - sogar auf Smart TV-Fernseher.  

4. Responsive Design mit Server-Side Support:  Als Variante zum Responsive Design liegt der Unterschied darin, dass der Computer Server, der die Website hostet unterschiedliche HTML- und CSS Web-Codierungen ausspielt: je nachdem welches Gerät der User gerade bedient. Diese Methode löst einige Performance-Schwierigkeiten des Responsive Design - benötigt allerdings Geräteerkennung. Für Unternehmen bedeutet das: Es kann Responsive Design einsetzen und seine Vorteile ausnutzen, dabei aber auch mehr auf spezifische Unterschiede von Geräten eingehen. Beispielsweise kann über REsponsive Design mit Server Side Support ein festes Layout für den Desktop-PC entwickelt werden, während gleichzeitig responsive Elemente für diverse Mobil-Geräte genutzt werden können. 

Apps, mobile Webseiten oder Responsive Design - wer hat den Lead?

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

Leserkommentar

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht