Neues Spiel, neues Glück: Mobile bietet eine neue Chance für AOL.
Neues Spiel, neues Glück: Mobile bietet eine neue Chance für AOL. © Foto:Unternehmen

One by AOL | | von Irmela Schwab

AOL will's mit Cross-Media-Werbeplattform nochmal wissen

Werbung in mobilen Geräten erreicht demnächst einen Höhepunkt: Wie Marin Software neulich in einer Studie ermittelte werden bis Ende diesen Jahres die weltweiten Ausgaben für mobile Anzeigen die der Desktop-Anzeigen übersteigen. Speziell für die USA hat eMarketer ähnliche Wachstumssprünge ermittelt: So sollen die Spendings in diesem Jahr auf 28,7 Milliarden Dollar klettern - im Vorjahr waren es erst 19,1 Milliarden Dollar.

Google und Facebook, die ihre Werbemittel sowie die Wirkungsmessung bereits auf dieses Szenario eingerichtet haben - beide Player sind in der Lage, über eine über das Login erstellte User-ID Besucher ihrer Seiten zu verfolgen und passgenau mit Ads zu beliefern. Genauer als es auf den Webseiten platzierte Cookies vermögen. Nun stößt auch AOL in die Richtung: Mit seiner neuen Ad-Tech Plattform One soll die Identität der Nutzer von AOL Mail und Huffington Post über ein Login sichtbar werden. Zusammen mit anderen Datenquellen liegt die Treffgenauigkeit über alle Kanäle hinweg bei 93 Prozent.

Doch damit nicht genug: Über hauseigene Produkte wie die Video Buying-Plattformen Adapt.tv und AOL One, die Set Top Box-Daten erhebt, sieht sich AOL in der Lage, auch plattformübergreifende Empfehlungen für Werbespendings abzugeben, so wie das bisher schon Oracle, Adobe und Salesforce tun. Dazu zählen TV, E-Mail, Search, Social, Video und Display. Mobile ist jedoch ein Kernstück - eine Art heiliger Gral: "Mobile ist ein absoluter Eckpfeiler unseres Systems, das wir geschaffen haben und das wir nun launchen", sagt AOL-CEO Tim Armstrong in Advertising Age. Zu den Kunden zählen bereits Havas Media, IPG Mediabrands, Intuit und Verizon.

Der ehemalige Internet-Riese ist genauso wie Yahoo ins Hintertreffen geraten, weil aktuelle Entwicklungen im Markt nicht erkannt und verschlafen wurden: Gerade bei Mobile - einem Kanal, wo der Boom noch bevorsteht und noch viel Feldforschung in Sachen Ads und Werbemessung betrieben werden muss -  gibt es nun eine neue Chance.

AOL will's mit Cross-Media-Werbeplattform nochmal wissen

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