Empfohlene Inhalte werden immer mehr gelesen.
Empfohlene Inhalte werden immer mehr gelesen. © Foto:Taboola

Studie von Taboola | | von Annette Mattgey

5 Tipps für Ihre Native Advertising-Kampagne

Entertainment, Finanzen und Gesundheit sind die Branchen, die weltweit am meisten in Native Advertising investieren. Zugleich steigt die Lesezeit der User, die sie mit empfohlenen Inhalten verbringen. Das offenbart der aktuelle Benchmark-Report "The Advertiser's Global Readership Trends Report", herausgegeben von der Discovery-Plattform Taboola. Der Report analysiert, wie Internetnutzer mit den Content-Empfehlungen von Publishern, Brands und Organisationen interagieren und wie ihr Leseverhalten ist. Untersucht wurden mehr als 6 Mrd. Eindrücke auf Desktop, Tablet und Mobile Devices von weltweit 1 Mrd. Nutzer im Gesamtjahr 2016.

Die durchschnittliche Sitzungsdauer (Average Session Duration) stieg um fast 40 Prozent an. Über alle Geräte nähert sich die Average Session Duration der Marke von 2 Minuten, wobei der Desktop-Computer trotz nachlassender Sitzungsdauer immer noch das meistgenutzte Gerät ist. Eine weitere Erkenntnis ist, dass die Anzahl der mobilen Sessions in vielen Ländern besonders zum Jahresende hin zunimmt, auch in Deutschland, wobei hierzulande die durchschnittliche Sitzungsdauer ab KW 40 gleichbleibend über alle Geräte verteilt ist.

Weltweit wird am meisten in die Kategorie Entertainment investiert, gefolgt von Finanzen und Gesundheit. Am wenigsten Geld fließt in die Bereiche Politik, News, Familie, Haustiere, Umwelt, Sport und Business. All diese Kategorien bieten jedoch eine große Chance für Werbungtreibende, um mehr Aufmerksamkeit und Traffic auf ihren Seiten zu generieren. Deutsche Marken bevorzugen die Content-Kategorien Home, Entertainment, Lifestyle, Gesundheit und Technik.

Damit sich die Nutzer mit diesen Inhalten beschäftigen, braucht es allerdings eine Voraussetzung für die Interaktion: Er muss den Nutzer interessieren. Die Experten von Taboola haben daher fünf praktische Tipps zusammengestellt. Schwerpunkt ist die Gestaltung von Text und Bild. Sie ist nach wie vor das beliebteste Creative im Einsatz von Native Advertising.

5 Tipps für besseres Native Advertising:

1. Das perfekte Bild

Geben Sie Bildern mit Menschen grundsätzlich den Vorzug. Porträts oder Fotos ab Schulterhöhe funktionieren am besten. Vermeiden Sie überladene Bilder. Schlichte Fotos mit einem klaren Fokus helfen Ihnen, sich aus der Masse herauszuheben. Verwenden Sie auffällige Farben, um die Aufmerksamkeit der User zu erlangen. Vermeiden Sie ClipArt, Markenlogos und Bilder mit Textschichten. Diese können nicht gut zugeschnitten werden und Ihr Foto ist am Ende dezentriert.

2. Der überzeugende Titel

Ihr Titel kann ein starkes Targeting-Tool sein. Sprechen Sie Ihr Publikum, wenn möglich, direkt an. Machen Sie gleich im ersten Teil der Überschrift klar, um was es geht und stellen Sie sicher, dass der Call-to-Action eindeutig ist. Listen und Aufzählungen sind eine gute Möglichkeit, User zum Klicken zu verleiten. Geheimnisvolle und rätselhafte Titel können helfen, den User in den Bann zu ziehen.

3. Testen Sie mehrere unterschiedliche Creatives

Testen Sie mehrere Titelvariationen und Bilder per URL, um zu sehen, welche am besten für Ihren Content funktionieren. Starten Sie mit mindestens zwei Bildern und fünf Titeln. Sie können natürlich auch noch weitere Varianten testen.

4. Schalten Sie Ihre Kampagnen auf verschiedenen Plattformen

Wenn möglich, schalten Sie Ihre Kampagnen auf verschiedenen Plattformen, denn Smartphone- und Desktop-User verhalten sich grundsätzlich anders. Sie können so auch erkennen, über welche Plattform Ihr Content am häufigsten genutzt wird und erhalten wichtige Erkenntnisse über Ihre Nutzergruppen.

5. Stellen Sie sich auf den User ein

Versuchen Sie sich auf die Erwartungen der User einzustellen. Verwenden Sie Wörter wie "ansehen" oder "Video" für Videoseiten und "shoppen" oder „kaufen“ für Produkt- und Shoppingseiten usw.

Sobald eine Kampagne live ist, erledigen die Algorithmen im Hintergrund die weitere Arbeit. Der am besten performende Content wird dem richtigen Nutzer gezeigt. Wer eine Tracking-Pixel installiert hat, kann seine Website für Seitenaufrufe, Videoansichten, Einkäufe, E-Mail-Erfassungen oder anderweitige Kampagnenziele optimieren. Mit Targeting-Optionen wie z.B. Geo-Targeting, Retargeting, Contextual Targeting oder Dayparting können Sie Ihre Daten optimal nutzen, um Ihre Zielgruppen an dem Ort und mit der Botschaft anzusprechen, die am besten bei ihnen wirken. So können Sie Ihre Kampagnen im Vorfeld, während und nach der Laufzeit optimal steuern.

5 Tipps für Ihre Native Advertising-Kampagne

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