Zalando sieht die eigenen Markenrechte verletzt.
Zalando sieht die eigenen Markenrechte verletzt. © Foto:Zalando

Markenrecht | | von Ulrike App

Zalando geht gegen Mylandoo.ch vor

Zalando geht gegen ein Internet-Unternehmen aus der Schweiz vor. Die Berliner stören sich an dem Namen Mylandoo, wie die "Aargauer Zeitung" schreibt. Laut Aussage des Firmenbesitzers hat sich Zalando über Anwälte an Plattform-Betreiber Fatih Oruc aus dem Kanton Aargau gewandt. Die Aufforderung: Es soll bis Mitte Oktober 2017 den Unternehmensnamen ändern und die eingetragenen Marken My Landoo sowie Mylandoo löschen. Das Argument: Mylandoo klinge zu sehr nach Zalando.

Mylandoo.ch ist eine Auktionsplattform im Ebay-Stil. Der Claim lautet: "Meins wird deins". "Ich habe den Anwälten von Zalando geschrieben, dass ich weder die Firma umbenennen noch die Website löschen werde", so Oruc gegenüber der Tageszeitung. Eine offizielle Zalando-Stellungnahme zu dem Streit gibt es bisher nicht. Der "Aargauer Zeitung" bestätigte allerdings ein Rechtsanwalt, dass die beauftragte Kanzlei einen Widerspruch gegen die Marke erhoben hat. In dem Alpenland ist das "Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum" für das Markenrecht zuständig. 

Zalando geht gegen Mylandoo.ch vor

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