Secupay | | von Susanne Herrmann

Wo Kostenfallen beim Onlinebezahlen drohen

Kauf auf Rechnung, via Sofort-Überweisung oder Vorkasse: Die Entscheidung für verschiedene Zahlungsarten treffen die meisten Onlinehändler nach Kundenakzeptanz und Risikominimierung. Shopbetreiber sollten jedoch auf die Gesamtkosten achten, rät der Payment-Spezialist Secupay AG. Denn oft würden die indirekten Kosten für die Händer unterschätzt. Das zeigt eine von Ibi Research durchgeführte Studie im Onlinehandel. Insbesondere Folgekosten bzw. indirekte Kosten würden zu niedrig eingestuft.

Die Mehrheit der über 400 Befragten bewertete die Vorkasse als günstigstes Zahlungsverfahren. Tatsächlich ist jedoch unter Einbezug aller Kosten die Sofort-Überweisung in den meisten Fällen mit den geringsten Ausgaben für den Betreiber verbunden – gefolgt von Vorkasse und abgesicherter Lastschrift. Die mit Abstand teuerste Zahlart stellt der Kauf auf offene Rechnung dar. "Diese Erkenntnisse können als nützliche Richtlinien dienen. Alle Zahlverfahren sollten jedoch individuell betrachtet und in Relation zueinander sowie zur Unternehmensgröße, Branche und den weiteren Einflussfaktoren bewertet werden", sagt Hans Peter Weber, Vorstand der Secupay AG.

"Erfahrungsgemäß beachten E-Commerce-Händler zunächst die direkten Kosten. Zusätzlich entstehen jedoch versteckte und indirekte Kosten, die ausgerichtet auf die unterschiedlichen Bezahlverfahren erheblich variieren können", erklärt Weber. Zu den indirekten Faktoren zählen u.a. Aufwände für Mahnwesen, Inkasso, Retouren, manuelle Nachbearbeitung und viele weitere.

Die indirekten Kosten seien in zahlreichen Fällen deutlich höher als die direkten. Insbesondere Opportunitätsaufwendungen durch Retouren oder Zahlungsausfälle beeinflussen erheblich den Ertrag eines Unternehmens. Zudem belasten Kosten für Debitorenmanagement, Leistungsstörungen sowie Risikomanagement die Bilanz des Onlinehändlers. Weber: "Es entstehen im E-Commerce-Handel jährlich bis zu einer Milliarde Euro Schaden durch Zahlungsstörungen. Diese können eine enorme Auswirkung auf die Handelsspanne haben."

Wenig überraschend empfiehlt die Studie von Isi Research Hilfe durch Payment-Spezialisten. Vorteile, die das haben kann, sind etwa geringere Folgekosten und mehr Kostenkontrolle. Übernehmen Drittanbieter die Zahlungsgarantie, schützt die Shopbetreiber vor Ausfällen, auch das Forderungsmanagement wird übernommen. Somit entstehen Zeit- und Kosteneinsparungen, denn der Betreiber ist nicht mehr mit der Administration, Mahnungen etc. belastet.

Secupay empfiehlt darüber hinaus den Onlinehändlern, auf Kundenzufriedenheit, Pflegeaufwand und Abbruchquoten bei der Auswahl der Zahlverfahren zu achten, ebenso auf Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit. "Niedrige Gesamtkosten rentieren sich letztlich nur dann, wenn der Kunde seinen Kauf abschließt und nicht auf Grund des Zahlsystems oder der Unübersichtlichkeit des Onlineshops vorher abspringt. Weniger Kaufabbrüche führen letztlich zu höherem Umsatz", sagt Weber.

Die im Jahr 2000 gegründete Secupay AG mit Sitz in Pulsnitz bei Dresden ist auf Payment-Verfahren für den Offline- und Onlinehandel spezialisiert. Der Fokus liegt auf Lösungen für Online-Commerce, Marktplätze sowie Multi- und Omnichannel. Zu den wichtigsten secupay-Produktentwicklungen für Onlineshops zählen der Kauf auf Rechnung und die Lastschrift – jeweils mit Zahlungsgarantie. Die Secupay AG ist von der BaFin zugelassen.

Wo Kostenfallen beim Onlinebezahlen drohen

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