Shopping-Plattform | | von Annette Mattgey

Was Butlers zum Erfolgsmodell macht

Mit der richtigen E-Commerce-Software und einer konsequenten Multichannel-Strategie gelang es dem Einzelhändler Butlers, die Zahl der Online-Bestellungen binnen eines Jahres zu verdoppeln. Jörg Arndt, Leiter des Multichannel-Vertriebs, legt gegenüber LEAD digital sein Konzept offen.

Der Aufsteiger im Einzelhandel 

Butlers, vor gut zehn Jahren in Deutschland gestartet, betreibt heute europaweit mehr als 150 Filialen mit über 1000 Mitarbeitern. Das jährliche Wachstum gibt Arndt mit etwa 20 Prozent an. Zum Produktspektrum gehören neben Accessoires für das Zuhause auch Möbel und Geschenkartikel. Seit 2007 ergänzt ein Online-Shop das Filialnetz. Als sich der Online-Umsatz rasant zu entwickeln begann, kam Arndt mit der bisherigen Open-Source-Lösung an seine Grenzen. "Um unsere Wettbewerbsposition weiter zu verbessern, wollten wir unseren Online-Kunden ein individuelles, personalisiertes Einkaufserlebnis bieten, was mit unserer bisherigen Lösung nicht machbar war," so Arndt. Sein Ziel: Den Anteil des Online-Umsatzes auf 50 Prozent zu steigern. 

Die Lösung liegt in der Cloud

Binnen sechs Monaten entwickelte das Inhouse-Team zusammen mit dem Partner Javengo die neue Plattform, die auf der Cloud-Lösung von Demandware basiert. "Das Software-as-a-Service-Modell bedeutete für uns, dass wir nicht in neue Infrastrukturen investieren mussten", erklärt Arndt die Vorteile.

Heute bietet Butlers seinen Kunden auf Deutsch, Englisch und Spanisch ein konstantes Online-Einkaufserlebnis. Käufer können flexibel zwischen verschiedenen Zahlungsmethoden wie Kredit- und Bankkarte, Überweisung oder Paypal und Amazon-Zahlungswegen sowie Geschenkgutscheinen wählen.

Die vereinfachten Einkaufsprozesse aus dem Online-Shop werden auch in den Läden praktiziert. Ist beispielsweise ein Produkt in einem Geschäft nicht mehr auf Lager, kann der Mitarbeiter über das neue integrierte Quick-Order-System mit einem Klick direkt auf der Webseite eine Bestellung platzieren. Das hilft den Filialen, Kundenwünsche schneller zu erfüllen und gleichzeitig den Kundendienst zu verbessern.

Zugleich hat sich Butlers mit Amazon, Ebay und der Otto-Gruppe verbündet und bietet auch über diese Plattformen seine Waren an. Eindeutig zum Vorteil von Butlers, findet der Online-Chef:  "Durch diese zusätzlichen Verkaufskanäle gewinnt Butlers Kunden, die die Marke bisher nicht kannten."

Im Jahr 2012 wurden über die neue E-Commerce-Plattform mehr als 140.000 Bestellungen generiert, was gegenüber 2011 eine Steigerung von 100 Prozent bedeutet. Von diesen Bestellungen wurden

• 60 Prozent direkt online,
• 20 Prozent über das Quick-Order-System in den Filialen,
• 20 Prozent über externe Online-Marktplätze platziert.

Immer was Neues bieten

Ein Konfigurator hilft den Online-Käufern, ihre Butlers-Artikel zu personalisieren. Darüber hinaus wurde eine Augmented-Reality-Applikation entwickelt, mit der Kunden sehen können, wie ein Möbelstück in ihrer Wohnung aussieht – und das Ganze in 3-D. "Mit unserer App können wir unseren Kunden ein besseres Gefühl für die einzelnen Möbelstücke in den eigenen vier Wänden geben und sie bei ihrer Kaufentscheidung unterstützen", ist Arndt überzeugt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 03/2014 von LEAD digital. Außerdem in dieser Ausgabe: Alternative Finanzportale, renditeoptimiertes Marketing, Produktvideos im E-Commerce, die Digi-City Krakau und Teil 2 der Best-Ager-Serie. Hier geht es zum aktuellen Abo-Angebot.

Was Butlers zum Erfolgsmodell macht

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