Sieht in VR und AR viel Zukunftspotenzial für Kommunikation und Entertainment: Zeiss-Forscher Michael Totzeck.
Sieht in VR und AR viel Zukunftspotenzial für Kommunikation und Entertainment: Zeiss-Forscher Michael Totzeck. © Foto:Unternehmen

VR/AR | | von Irmela Schwab

Von Reisen bis Autos: Virtuelle Welten werden Kaufentscheidungen bestimmen


Erst wenn man Dinge mit eigenen Augen gesehen hat, kann man sie vollumfänglich spüren und begreifen. Davon geht man bei Zeiss, einem Hersteller von optischen Instrumentarien aus. Nachdem das Unternehmen aus Oberkochen in Baden-Württemberg Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Produktion einfacher Mikroskope begonnen hat, wittert es nun in den Technologien Virtual Reality und Augmented Reality Morgenluft. Die Umfrage "Optics in the Digital World“, die Zeiss unter Unternehmensentscheidern durchgeführt hat, belegt den neuen Weg.

Insbesondere in den Bereichen Entertainment und Kommunikation (82 Prozent) sehen die Befragten viel Potenzial für Virtual-Reality-Anwendungen. 79 Prozent der Befragten gehen vom häufigen Einsatz von VR-Anwendungen in der Mensch-Maschine-Kooperation aus und knapp drei Viertel der Entscheider erwarten einen verstärkten Einsatz dieser Lösungen im Bereich Biomedizin (74 Prozent). „Die optischen Technologien sind Schlüsseltechnologien für unsere Zukunft. Ihre technologischen und wissenschaftlichen Anwendungen werden unser tägliches Leben immer stärker durchdringen“, sagt Michael Totzeck aus dem Bereich Forschung und Technologie bei Zeiss.

Dass künftig Kaufentscheidungen auf Basis von VR-Anwendungen getroffen werden, davon gehen 73 Prozent bei Reisezielen aus genauso wie in den Bereichen Mobiliar und Inneneinrichtung. Aber auch beim Kauf von Autos (68 Prozent), Immobilien (66 Prozent), Kleidung (62 Prozent) und Sportgeräten (57 Prozent) glaubt das Gros der Entscheider, dass VR-Anwendungen die Konsumenten beeinflussen werden.

AR ist ebenfalls auf dem Vormarsch. In der computergestützten Erweiterung der Realitätswahrnehmung sehen 69 Prozent der deutschen Unternehmensentscheider Chancen im Bereich der Freizeitaktivitäten, im Arbeitsalltag erwarten immerhin noch 63 Prozent eine Verbreitung. Etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Umfrageteilnehmer geht davon aus, dass sich AR-Szenarien im privaten Umfeld und Alltag durchsetzen werden.

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Von Reisen bis Autos: Virtuelle Welten werden Kaufentscheidungen bestimmen


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