Burda | | von Frank Zimmer

Tomorrow Focus: E-Commerce ist das Hauptgeschäft

Dass die Burda-Tochter Tomorrow Focus ihr Geld vor allem mit E-Commerce verdient, das ist nicht neu. Aber die Schere zwischen Transaktions- und Werbeumsätzen geht weiter auseinander. Das zeigt ein Blick auf die aktuellen Quartalszahlen des börsennotierten Unternehmens. Demnach war das Vermarktungsgeschäft zwischen Januar und März rückläufig und spielte nur noch 5,7 Millionen Euro ein. Tomorrow Focus hatte zu Jahresbeginn seinen wichtigen Kunden Gutefrage.net an den Konkurrenten Interactive Media verloren und muss jetzt mit neuen Partnern wie Apple iAd und Huffington Post verlorenen Boden gut machen. Im Segment "Transactions, der bei ToFo für E-Commerce und kostenpflichtige Dienstleistungen steht, rauchte dagegen der Schornstein: 38,3 Millionen Euro wurden erwirtschaftet - mehr als der komplette Konzernumsatz im Vorjahreszeitraum.

Gut lief es vor allem beim Reiseportal Holidaycheck und beim der Partnerbörsen-Betreiber EliteMedianet. Drei erstmals mit eingerechnete Tochterfirmen sorgten ebenfalls für Wachstum. Insgesamt erwirtschaftete ToFo im vergangenen Quartal 46,2 Millionen Euro, knapp 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs geht allein auf den Transactions-Bereich zurück, denn neben der Vermarktung war auch die Technologie-Sparte mit der Mobile-Tochter Cellular rückläufig. Wegen Sondereffekten rutschte Tomorrow Focus unterm Strich aber ins Minus. Als Konzernergebnis weist die Burda-Tochter einen Verlust von 500.000 Euro aus.

Tomorrow Focus: E-Commerce ist das Hauptgeschäft

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