So funktioniert Bezahlen per Stripe.
So funktioniert Bezahlen per Stripe. © Foto:Stripe

Mobile Payment | | von Annette Mattgey

Stripe und Alipay starten in Deutschland durch

Das US-Startup Stripe hat sich einiges vorgenommen und launcht heute parallel in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) sowie in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg (Benelux). Zwei Jahre hat die Vorbereitung und die Lokalisierung der Dienste gedauert. Deutsche Start-ups wie Jimdo, Book A Tiger und Croove sind einige der Firmen, die Stripe bereits nutzen. 

Dabei bietet Stripe mehr als nur eine Online-Bezahlplattform. Gerade in Deutschland will das Unternehmen mit einem breiteren Service-Angebot gegen die Konkurrenz punkten. "Wir wollen ein Anbieter für alle möglichen Belange eines Online-Geschäfts sein", betonte Mitgründer John Collison zum offiziellen Deutschland-Start am Donnerstag. Zusätzlich zur Zahlungsabwicklung bietet Stripe zum Beispiel eine Plattform zur Datenanalyse (Sigma) an, die den Unternehmen unter anderem anzeigt, über welche Zahlungswege das Geld kommt oder welche Rechnungen noch offen sind. In der Zukunft könnte Stripe auf dieser Basis auch konkrete Empfehlungen für die Firmen abgeben.

In Deutschland bietet Stripe gemäß den Gewohnheiten der hiesigen Verbraucher als Bezahlmethoden nicht nur Kreditkarten, sondern unter anderem auch Giropay oder Sofortüberweisung an. Zu den Pilotkunden gehören der Web-Dienstleister Jimdo, der Putzhilfe-Vermittler Book A Tiger und Daimlers Plattform Croove zur Vermietung privater Autos.

Deutschland ist das 18. Land für das 2011 gestartete Start-up. Stripe habe nach wie vor keine Pläne, direkt ins Geschäft mit Verbrauchern zu gehen, betonte Collison. "Wir sind zufrieden damit, ein Infrastruktur-Anbieter zu sein."

Felix Huber, Head of Northern Europe bei Stripe, leitet das lokale Team, das die Nutzer bei Fragen auf Deutsch unterstützen kann. "Wir freuen uns, dass wir unsere Dienste jetzt so weit ausgebaut und lokalisiert haben, dass wir den offiziellen Startschuss für Stripe in Deutschland geben können. Nun sind wir gespannt darauf, was für Dienste und Unternehmen deutsche Entwickler mit Stripe bauen werden."

Bereits seit einigen Monaten am Markt ist Alipay, Tochter der chinesischen Alibaba Group. Einer der ersten Kunden ist der Flughafen München, der sich als Shopping-Destination für chinesische Touristen empfehlen will. Der Besteckhersteller Zwilling und die Drogereikette Rossmann sind laut "Wirtschaftswoche" die neuesten Kooperationspartner. 

So funktioniert Alipay am Münchner Flughafen:

am/mit dpa

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