Startup-Finanzierung | | von Anja Janotta

Springer dreht Bonus-App den Geldhahn zu

Wegen mangelnder Erfolgsaussichten stellt Axel Springer seine Finanzierung der Bonus-App Shopnow ein. Nur gut ein Jahr war die App auf dem Markt. Das lokale Bonus-System habe die Erwartungen nicht erfüllt, zitiert das Newsportal "Gründerszene" Jürgen Hopfgartner, Leiter des Geschäftsbereichs Content bei Springer, mit einem Brief an die Mitarbeiter. Die Krux war wohl offenbar, dass Shopnow für sein Bonus-System, das die Kunden mit Sternen belohnte, nicht genügend Partner finden konnte. Nun wird nach Informationen der Gründerszene der Insolvenzantrag vorbereitet. Wie der Axel Springer Verlag gegenüber W&V Online bestätigte, sind keine weiteren Investitionen des Verlages geplant.

Gestartet war Shopnow in den Testmärken und Hamburg und Berlin, dort hatte das Team Partner wie Deichmann und Hallhuber akquiriert. Vor Ort waren Boxen mit Apples iBeacon-Technologie installiert, die Smartphones genau verorten kann und etwa weiß, ob jemand fünf oder einen Meter vor einer Eistruhe steht. Den Nutzern wurden Prämienpunkte ("Sterne") für "Walk-ins" gutgeschrieben, also das Einchecken im Geschäft. Weitere Punkte sammelten sie über das Scannen bestimmter Produkte im Laden.

Gegenüber der "Gründerszene" betonte Hopfner, dass eine solches Einstellen ein ganz gewöhnliches Ereignis bei Early-Stage-Investitionen sei.

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