Adobe | | von Kerstin Mattys

Run auf die Creative Cloud

Adobe meldet über 1,31 Millionen Abonnenten der Creative Cloud im dritten Quartal (das am 30. August endete). Das bedeutet einen Anstieg um 331.000 verglichen zum zweiten Quartal. CEO Shantanu Narayan gestand ein, dass der Übergang zur Creative Cloud damit schneller vonstatten gehe als ursprünglich erwartet.

Der US-Software-Konzern bietet seine Kreativprogramme wie Photoshop künftig nur noch im Abo-Modell an und nicht mehr über Lizenz. Seine Kunden legen also nicht mehr einmalig eine größere Summe auf den Tisch, sondern zahlen monatliche Gebühren. Vor über einem Jahr startete Adobe unter der Marke Creative Cloud die Abo-Versionen. Über eine Datenwolke rufen die Abonnenten die Software ab. Adobe möchte auf diese Weise unabhängiger von Schwankungen durch Produktzyklen werden. Umsatzeinbußen waren zunächst die Folge. Im zurückliegenden Quartal sanken die Erlöse um acht Prozent auf 995 Millionen Dollar. Auf die veröffentlichten Zahlen reagierte die Börse entspannt, die Adobe-Aktie legte im nachbörslichen Handel um vier Prozent zu.

Run auf die Creative Cloud

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