Nachfrageeinbruch: Auf das Ende der Olympischen Spiele dürften sich vor allem die Reiseveranstalter freuen
Nachfrageeinbruch: Auf das Ende der Olympischen Spiele dürften sich vor allem die Reiseveranstalter freuen © Foto:Fotolia

E-Commerce | | von Markus Schmelzer

Olympische Spiele dämpfen den Online-Handel

Für Sportfans auf der ganzen Welt sind die Olympischen Spiele immer wieder das Highlight des Jahres. Für Online-Händler eher eine Durststrecke, denn sie können mit einem Nachfrageeinbruch rechnen. 

Darauf lassen Zahlen der Social-Commerce-Gruppe Pepper.com schließen. Sie hatte die Zahl der Online-Geschäfte während der letzten beiden Olympischen Spielen analysiert. Das Ergebnis dürfte vielen E-Commerce-Unternehmen einen Schauer über den Rücken jagen: Je nach Handelszweig kann die Nachfrage während der Spiele um bis zu 21,79 Prozent einbrechen. Im Durchschnitt müsste sich Online-Händler auf einen Rückgang von 2,5 Prozent einstellen. 

Zu den kommerziellen Verlieren von Rio 2016 dürften laut der Studie Händler von Apps, Software, Lebensmitteln und diverse Reiseanbieter zählen. Hier sei mit Einbrüchen von zehn bis 21 Prozent zu rechnen. 

Händler von Mode und Elektronik-Produkten können sich allerdings freuen. Hier ist sogar mit einem Wachstum von acht bis hin zu 43 Prozent zu rechnen. Das gilt auch für Möbelhändler. Scheinbar nutzen viele Konsumenten die Zeit auf der Couch, um die Einrichtung ihrer Wohnung zu planen.

Alles in allem gilt aber auch für den E-Commerce das olympische Motto: Dabei sein ist alles. Es handelt sich ja nicht um langfristige Einbrüche. 

Olympische Spiele dämpfen den Online-Handel

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