Der Kauf auf Rechnung, PayPal, die Kreditkarte und das Lastschriftverfahren gehören zu den Must-Have-Zahlungsarten.
Der Kauf auf Rechnung, PayPal, die Kreditkarte und das Lastschriftverfahren gehören zu den Must-Have-Zahlungsarten. © Foto:Unternehmen

Payment | | von W&V Redaktion

Must-Haves im Zahlungsverkehr

Die für Kunden wichtigsten Kriterien bei der Zahlungsartenauswahl sind Sicherheit der Zahlung, kostenlose Nutzung und eine einfache und bequeme Bedienung. Auch eine einfache Rückerstattungsmöglichkeit und der Käuferschutz spielen eine zentrale Rolle. Das ist das Ergebnis der Payment-Studie des ECC Köln und der Universum Group. Hier sind die 3 wichtigsten Erkenntnisse der Studie.

1. Sicher, schnell und bequem: Das erwarten Kunden von den angebotenen Zahlungsverfahren

Kunden kommen nicht wegen bestimmter Payment-Verfahren in einen Onlineshop. Gleichzeitig bleiben sie aber wegen fehlender oder falscher Bezahlarten weg oder brechen den Einkauf im letzten Moment ab. Die ECC-Payment-Studie legt daher einen Schwerpunkt auf die für die Kunden wichtigsten Kriterien bei der Zahlungsartenauswahl. Hier liegt die Sicherheit der Zahlung an erster Stelle – dicht gefolgt von der kostenlosen Nutzung und einer einfachen und bequemen Bedienung. Ebenfalls relevant sind eine einfache Rückerstattungsmöglichkeit und der Käuferschutz.

2. Onlineshops agieren kundenorientierter und erweitern ihren Payment-Mix

Insgesamt zeigen sich die Onlinehändler kundenfreundlicher als in den vergangenen Jahren. So wurden 2016 im Schnitt 6,1 Zahlungsarten angeboten – 2015 waren es noch 5,3 Verfahren. Für die nächsten zwei Jahre ist zudem die Einführung weiterer 1,9 Zahlungsverfahren geplant – am häufigsten wird wohl der Kauf auf Rechnung hinzukommen.

3. Cross-Border-Selling: Länderspezifische Anpassungen sind für Onlineshops wichtiger denn je

Sowohl in Österreich als auch in der Schweiz ist der Rechnungskauf wie in Deutschland die wichtigste Zahlungsart – allerdings mit einem wesentlich höheren Abstand zu den anderen Zahlungsarten. PayPal wird, im Vergleich zu Deutschland, nur von 13,2 Prozent (Schweiz) bzw. 11,8 Prozent (Österreich) der Kunden bevorzugt. Dafür ist die Kreditkarte die zweitrelevanteste Zahlungsart. Dies ist auch einer Wechselwirkung geschuldet: das (noch) eingeschränkte einheimische Shopangebot sorgt dafür, dass viele Österreicher und Schweizer bei deutschen Onlinehändlern einkaufen. Hier ist Kreditkartennutzung oft Pflicht – weil die Risikoprüfungen einen Kauf auf Rechnung im Ausland nicht zulassen.

Fazit: Der Kauf auf Rechnung, PayPal, die Kreditkarte und das Lastschriftverfahren sind absolute Must-Have Zahlungsarten. Diese Bezahlmethoden bedienen die von Kunden als besonders wichtig wahrgenommenen Kriterien Sicherheit, kostenlose Nutzung, Bequemlichkeit und einfache Rückerstattungsmöglichkeit.

Die detaillierten Ergebnisse sowie Einblicke und Wissen rund um die neuesten Entwicklungen im Forderungsinkasso, E-Commerce und zum Thema Zahlungssicherheit werden von Experten auf dem Universum Business Event am 11. Mai in Frankfurt (https://www.universum-group.de/ube/) vorgestellt und analysiert. Mit dabei: Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln, Paymentblogger Maik Klotz, B2B-Commerce-Experte Lennart A. Paul und Digitalisierungsprofi Andy Altmeyer.

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