Experian Marketing Services | | von Annette Mattgey

Mobile Ads: Coupons sind begehrt, Pop-ups verachtet

Umfangreiches Material hat Experian Marketing Services in seinem „Digital Marketer Report 2013“  zusammengetragen: Von der Organisation der Marketing-Abteilungen bis zu den mobilen und sozialen Gewohnheiten der US-Bürger reichen die Erkenntnisse. Da die Verbraucher vielfältige Kanäle für ihre Kaufentscheidungen ansteuern, müssen sich auch die Marketing Manager darauf einstellen. Bei rund einem Viertel sind Online- und Offline-Erfahrungen (noch) getrennt. Dreißig Prozent bemühen sich um eine allmähliche Koordination.

 

E-Mail und Social wachsen zusammen

In verstärktem Maße verknüpfen Unternehmen ihre Mailing-Aktivitäten mit den Sozialen Netzwerken. Facebook undTwitter sind dabei ganz vorne, auf Blogs wird nur selten verwiesen. Gleichzeitig fragte Experian auch ab, welche Learnings Firmen aus ihren Mail-Aktivitäten ziehen: Die Betreffzeile und der kreative Inhalt sind die Komponenten, die am stärksten zum Erfolg oder Misserfolg beitragen. Ob eine HTML- oder Text-Mail vorliegt, hat dagegen keinen Einfluss.

 

 

Verbraucher sind immer “on”

59 Prozent aller Erwachsenen geben an, innerhalb einer Woche von mindestens zwei Geräten aus E-Mails zu versenden. Knapp ein Drittel der Erwachsenen unter 35 Jahren nutzt sogar drei oder mehr Geräte innerhalb einer Woche für den E-Mail-Verkehr. 36 Prozent aller Unternehmen in den USA kommunizieren mit bestehenden oder potenziellen Kunden über fünf oder mehr Kanäle. Bei den Erwachsenen zwischen 18 und 34 Jahren ist das Mobiletelefon als Medium für Marketingbotschaften mindestens so wichtig wie das TV.

48 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren geben an, ein SMS-basierter Austausch sei genauso sinnvoll und ergiebig wie ein Telefongespräch. Der Anteil der Erwachsenen zwischen 25 und 34 Jahren mit dieser Ansicht ist genauso hoch.

Mobilwerbung wird trotzdem nicht ohne Weiteres akzeptiert. Wenn es um Sonderangebote geht, finden 58 Prozent Mobile Ads sinnvoll. In Ordnung geht auch Werbung von Unternehmen, zu denen schon Kontakt bestand und die eine Erlaubnis eingeholt haben. Wer mit Pop-up-Werbung nervt, vergrault dagegen Mobilnutzer. Da ist die Akzeptanz seit 2009 auch kaum gewachsen.

 

Der knapp 200 Seiten dicke Report lässt sich unter diesem Link herunterladen - verlangt allerdings die Angabe der Nutzerdaten.

Mobile Ads: Coupons sind begehrt, Pop-ups verachtet

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