Jason Goldberg | | von Franziska Mozart

Hem soll das bessere Fab werden

Nach Entlassungswellen und Negativschlagzeilen in der Vergangenheit, macht der Design-Händler Fab derzeit mit einem neuen Projekt von sich reden: Hem heißt das neue Baby von Fab-Chef Jason Goldberg. Unter der Marke sollen Möbel designt und produziert werden, die in rund drei Monaten über das Online-Portal in den Verkauf gehen.

Hem will sich so die Zwischenhändler sparen und eine bessere Qualität zu geringeren Preisen als die Konkurrenz anbieten. Außerdem sollen die Möbelstücke individuell von den Kunden angepasst werden können. Passen zum Konzept von Fab plant Goldberg, bei den Möbeln für Hem einen besonderen Fokus auf das Design zu legen.

Fab, wo im vergangenen Jahr 500 von 700 Mitarbeiter gehen mussten, bleibt weiter bestehen, auch wenn beispielsweise Recode berichtet, dass Goldberg von Hem deutlich begeisterter klinge als als von Fab, wo im vergangenen Jahr 500 der ehemals 700 Mitarbeiter gehen mussten. Trotzdem werde ein Großteil der Fab-Artikel über Hem verfügbar sein. Er verfolge mit Fab einen längerfristigen Plan für die kommenden zehn bis zwanzig Jahre, so Goldberg. Mit dem Einstieg ins Möbelgeschäft soll dieser Plan weiter verfolgt werden.

Da der Möbel-Handel im E-Commerce aber momentan noch etwas schwierig ist, will Hem auf Showrooms setzen. In Deutschland soll es drei geben, weitere in Stockholm, Helsinki und New York sind geplant.

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