Dominik Ritter, einer der Chefs von Hellofresh.
Dominik Ritter, einer der Chefs von Hellofresh. © Foto:Hellofresh

Nach dem Börsengang | | von LEAD digital

Hellofresh beliefert 1,3 Mio. Kunden und verringert Verluste

Deutliche Steigerungsraten bei der Kundenzahl halfen dem Kochboxenversender Hellofresh im dritten Quartal. Der Umsatz kletterte von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahr um 48 Prozent auf 217 Millionen Euro, wie das erst seit kurzem an der Börse gelistete Unternehmen in Berlin mitteilte. Gebremst wurde das Unternehmen von ungünstigen Wechselkursen wie etwa ein schwächerer US-Dollar zum Euro. Den operativen Verlust (bereinigtes Ebitda) konnte Hellofresh mit 17,4 Millionen Euro um gut drei Millionen verringern.

Das Ziel für das laufende Jahr bestätigte Hellofresh und peilt weiterhin ähnliche Zuwächse beim währungsbereinigten Umsatz an wie im Vorjahr. Und im vierten Quartal 2018 will Hellofresh, an der die Berliner Startupschmiede Rocket Internet beteiligt ist, beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda) die Gewinnschwelle erreichen.

"Wir sind auf dem besten Weg in Richtung Profitabilität", sagte Unternehmenschef Dominik Richter, der auch einer der Gründer von Hellofresh ist. Obwohl das dritte Quartal saisonal bedingt schwächer ausfalle, habe der Börsenneuling sein starkes Wachstum in den USA fortsetzen und die Zuwächse in den internationalen Märkten wieder deutlich beschleunigen können.

Hellofresh wurde 2011 gegründet und lieferte im dritten Quartal insgesamt 33,7 Millionen Mahlzeiten an knapp 1,3 Millionen aktive Kunden aus. Seit Anfang November 2017 ist die Gesellschaft an der Deutschen Börse in Frankfurt notiert. Am Montag ging die Aktie mit einem Kurs von 9,75 Euro aus dem Handel. Das war unter dem Ausgabepreis von 10,25 Euro.

dpa

Hellofresh beliefert 1,3 Mio. Kunden und verringert Verluste

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