You gov | | von Annette Mattgey

Gefühl geht vor Verstand beim Online-Shopping

Beim Online-Shopping im Fashion-Bereich hat bei Frauen die Gefühlsebene generell den größten Einfluss auf die Kaufbereitschaft - vor rationalen Aspekten. Online-Shops, die vor allem die emotionalen Markenerlebnisse bedienen wollen, sollten daher bei ihrer weiblichen Käuferschaft insbesondere mit "Sympathie" und "Weiblichkeit" punkten. Die Online-Shops der Marken Esprit, Fashion ID, H&M, Mango und S.Oliver (alphabetische Reihenfolge) können die Online-Shopper auf der Gefühlsebene am besten erreichen. Dies zeigen die Ergebnisse der Studie "Made by… - Markenperformance von Online-Shops im Wettbewerbsvergleich" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts You Gov, für die mit der You Gov Brand Engine repräsentativ 2.161 Frauen ab 18 Jahren zu 21 Fashion-Online-Shops befragt wurden.

Gleich dahinter rangieren rationale Überlegungen, welcher Marke der Vorzug gegeben wird. Auf dieser Ebene ist den Online-Käuferinnen in erster Linie wichtig, dass der Fashion-Shop im Netz die Mode bietet, die ihnen gefällt und für jeden Anlass das passende Kleidungsstück im Angebot hat. Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis folgen erst auf Platz vier und fünf. Bei Letzterem können die digitalen Shops von Amazon, Bonprix und C&A besonders überzeugen. Im Gegensatz zu emotionalen und rationalen Erlebnissen haben sensorische Aspekte, im Sinne von Gestaltung und Handhabung des Online-Shops, einen geringeren Einfluss auf die Kaufbereitschaft. Auch soziale Markenerlebnisse, d. h. der Eindruck, den andere vom Online-Shop und dessen Mode haben, sind vergleichsweise weniger bedeutend.

"Da sich Online-Shops bezüglich der Serviceleistungen kaum mehr voneinander unterscheiden, rückt die emotionale Ebene auch hier in den Fokus, um sich im E-Commerce-Markt von der Konkurrenz abzusetzen", anlysiert Anja Wenke, Head of Business Unit Consumer, Retail & Media bei You Gov, die Ergebnisse. "Wichtig ist ein differenzierendes Markenprofil, um bei der großen Online-Konkurrenz im Fashion-Bereich bestehen zu können. So zeigen sich in unserer Studie deutliche Unterschiede hinsichtlich der relevanten Treiber zwischen den verschiedenen Online-Shops", so Wenke weiter.

Besonders erfolgreich in der Umsetzung der relevanten Treiber sind aktuell die Online-Shops Amazon, Bonprix, C&A, H&M und Otto (alphabetische Reihenfolge). Sie weisen in der Studie die höchste Kaufbereitschaft auf.

Folgenden Unternehmen hat You Gov untersucht: Amazon, Baur, Bonprix, C&A, dress-for-less, Ernsting's family, Esprit, Fashion ID, Galeria Kaufhof, H&M, Karstadt, Mango, Mexx, NKD, Only, Otto, S.Oliver, Street One, Vero Moda, Zalando und Zara. Die Studienergebnisse lassen sich kostenpflichtig bestellen.

 

Gefühl geht vor Verstand beim Online-Shopping

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