Federico Marchetti widmet sich weiter dem Luxus: Er wird CEO der fusionierten Yoox Net-A-Porter-Group.
Federico Marchetti widmet sich weiter dem Luxus: Er wird CEO der fusionierten Yoox Net-A-Porter-Group. © Foto:Jonathan Frantini

Yoox/Net-A-Porter | | von Annette Mattgey

Fusion der Luxuswaren-Läden

Im schnell wachsenden Online-Handel mit Luxusmode soll ein neuer Marktführer entstehen: Das italienische Unternehmen Yoox schluckt das britische Luxusportal Net-A-Porter. Zu einer entsprechenden Einigung sei es mit dem Schweizer Luxuskonzern Richemont (Cartier), dem Hauptanteilseigner von Net-A-Porter, gekommen, teilte Yoox am Dienstag mit.

Der Zusammenschluss werde die Yoox Net-A-Porter Group zum weltweit führenden Unternehmen für den Onlinehandel von Designermode machen. Der gemeinsame Umsatz liegt demnach bei etwa 1,3 Milliarden Euro. Gemeinsam haben die Plattformen laut Yoox zwei Millionen Kunden. Die Unique Visitors pro Monat belaufen sich auf rund 24 Millionen. Die neue Gesellschaft, die bis September durch einen Aktientausch entstehen soll, soll ihren Sitz in Italien haben und an der Mailänder Börse gelistet sein. Richemont soll mit 50 Prozent beteiligt sein.

Geschäftsführer wird Yoox-Gründer Federico Marchetti. Der sagte, er sehe sich vom Online-Riesen Amazon nicht bedroht. Weder Yoox noch Net-A-Porter würden im Massenmarkt agieren. "Wir sind auf Luxus fokussiert."  Natalie Massenet, Gründerin und geschäftsführerin von Net-A-Porter bleibt dem Unternehmen erhalten und fungiert als Executive Chairman der Yoox Net-A-Porter Group.

Auch andere Onlinehändler wie Zalando versuchen sich derzeit im Verkauf von Luxusmode, tun sich aber eher schwer damit.

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