Digital Signage Conference | | von Kerstin Mattys

Digital Signage: Es bleibt schwierig

Leicht haben es die „Digital Signager“ nicht. Diesen Eindruck hinterließen sie jedenfalls auf der siebten Digital Signage Conference in München. Oft fiel das Wort „Problem“, einmal hieß es gar, Digital Signage sei nicht immer „ein Quell der Freude“, und von der Online-Industrie wünschen sich die Branchenvertreter obendrein mehr Aufmerksamkeit.

Dennoch spornten sie sich durchgehend zu Optimismus an. Sie rechnen mit einem weiteren Wachstum von 15 Prozent pro Jahr und verkündeten stolz, dass in den vergangenen 15 Monaten im deutschsprachigen Digital-Signage-Markt 500 neue Jobs geschaffen wurden. Florian Rotberg und Oliver Schwede von Invidis Consulting trugen auch die Umsatzzahlen des letzten Jahres vor: 559 Millionen Euro im Gesamtmarkt Deutschland, Österreich und Schweiz. Das sind 70 Millionen Euro mehr als in 2011.

In Europa dominiert der DACH-Markt. Dort sind 150.000 Displays installiert. Sowohl kleinere und mittlere Projekte sind derzeit maßgeblich, aber auch Großprojekte sollen zunehmen. Analog ist ein Trend zu kleinen Displays erkennbar – und zu Megawalls. Weitere Trends sind Augmented Reality, Intelligent Shelves, Sentient Stores und Big Data. Datenerhebungen, Auswertungen und Predictive Analytics gewinnen an Bedeutung – mit der Customer Journey im Blickfeld. Auf dem Podium vorgetragen wurde überdies der Wunsch nach vereinfachten Buchungsprozessen auf Seiten der Agenturen. Auch erbat man sich, Digital Signage als Kommunikationslösung anzusehen, nicht als Technik.

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