Gerald Banze ist Geschäftsführer von Datenvermittler Q Division.
Gerald Banze ist Geschäftsführer von Datenvermittler Q Division. © Foto: Q Division

Q Division Online-Trendstudie | | von W&V Redaktion

Die 6 wichtigsten Datenarten im Targeting

Bye-bye, Soziademografie: Daten, die auf Interessen oder Kaufabsichten schließen lassen (Intent-Daten), werden wichtiger, soziodemografische Daten unwichtiger im Targeting. Das zeigt eine Erhebung von Q Division. Der Profildatenvermarkter hat 106 Mediaplaner und Werbungtreibende danach gefragt, welche Profildaten sie in den kommenden 12 Monaten einsetzen wollen, um Werbemittel gezielt auszuspielen.

Diese Datenarten wollen Mediaeinkäufer nutzen

  1. Interest Data 79 Prozent
  2. Eigene Daten 76 Prozent
  3. Buying-Intent-Daten 74 Prozent
  4. Demografie-/Soziodemografie-Daten 74 Prozent
  5. Statistische Zwillinge (Prospecting) 68 Prozent
  6. Geodaten 60 Prozent

Profildaten werden 2017 im Targeting immer wichtiger, sagten 89 Prozent der Befragten. Rückläufig sei hingegen laut Q Division "die Wertschätzung weicherer Targetingdaten": Nutzten 2016 noch 94 Prozent der Befragten soziodemografische Daten, wollen diese künftig nur noch 74 Prozent  berücksichtigen. Targeting auf statistische Zwillinge (demografisch und im Onlineverhalten ähnliche User) lag 2016 bei 83 Prozent, 2017 planen nur noch 68 Prozent mit diesen Daten.

Gerald Banze, Geschäftsführer Q Division: "Die immer gleichen soziodemografischen Daten bestimmen seit 140 Jahren die Werbung. Auch online werden sie trotz genauerer Targeting-Filter am Markt von einem Großteil der Werber und Mediaplaner eingesetzt. Umso erfreulicher ist, dass wir nun eine erste Abkehr von den altbekannten Zielgruppenmodellen beobachten. Gleichzeitig setzen Advertiser häufiger minuten-frische Insights ein, die eine individuelle und zugleich massenweise Ansprache ermöglichen."

Die Befragung wurde im August 2016 durchgeführt, die Befragten via E-Mail-Einladung rekrutiert. Q Division vermarktet User-Profildaten aus Onlineshops, Vergleichs- und Special-Interest-Portalen. Die Frankfurter Firma agiert als Dienstleister zwischen den Werbungschaltenden und den Profildaten-Lieferanten.

Die 6 wichtigsten Datenarten im Targeting

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