Beratung | | von Christa Catharina Müller

Curated Shopping: So funktioniert Beratung im Netz

Der 28. April ist kein gewöhnlicher Tag für das Team von Kisura. Heute lässt die Berliner Modeplattform um ihren PR-Etat pitchen. Die neue Agentur muss neben der klassischen Pressearbeit auch Storytelling beherrschen. Schließlich steht beim Startup ein Service im Mittelpunkt: Curated Shopping, persönliche Einkaufsberatung 2.0 – exklusiv für Frauen.

Während sich Tanja Bogumil, eine der beiden Gründerinnen, im dritten Stock eines Altbaus im Prenzlauer Berg die Konzepte der geladenen Agenturen anschaut, führt ihre Geschäftspartnerin Linh Nguyen im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses ein Bewerbungsgespräch nach dem anderen. Denn ihr Unternehmen sucht nicht nur eine Agentur; Kisura braucht vor allem: mehr Stylisten.

Sie sind der entscheidende Faktor, ohne den das Geschäftsmodell nicht mehr als ein seelenloser Algorithmus wäre und die Kunden trotz Datenbergen in einer Blackbox blieben.

Yangkyi Losinger ist eine von aktuell zehn fest angestellten Stylisten bei Kisura. In ihrem Browserfenster hat sie zig Reiter gleichzeitig geöffnet. Auf jeder einzelnen Seite ist das Profil einer registrierten Nutzerin hinterlegt, inklusive Angaben zu Schuh- und Konfektionsgröße, Lieblingsfarbe, Vorlieben für Marken sowie detaillierten Infos zum verfügbaren Budget. Schon vor dem ersten Telefonat kann sie ihr Gegenüber anhand der Eingabemaske ziemlich genau einschätzen, nach jedem weiteren Gespräch noch ein wenig besser.

Mehr zum Thema Curated Shopping und darüber, wer sich in Zukunft um die PR des Berliner Startups kümmert, erfahren Sie in der aktuellen W&V.

Curated Shopping: So funktioniert Beratung im Netz

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