#Shareyoursexy | | von W&V Online

Calvin Klein Underwear soll Zalando beim Weihnachtsgeschäft helfen

Der Online-Modehändler Zalando hofft 2015 die Drei-Milliarden-Marke zu nehmen, dabei soll das Weihnachtsgeschäft helfen. Bereits nach neun Monaten habe das Unternehmen in etwa soviel Umsatz erwirtschaftet wie 2014 im ganzen Jahr, so Zalando-Vorstand Rubin Ritter. Ein Grund für die guten Zahlen: Neue Marken wie Mango, Gap oder Topshop bringen den Berlinern jungen Kunden. 

Mit Topshop hatte sich Zalando im Frühjahr 2015 werblich zusammengetan, Cara Delevingne übernahm in der Kampagne die Hauptrolle. Eine weitere Kooperation steht in diesen Tagen an: Gemeinsam mit der Unterwäschemarke Calvin Klein Underwear startet Zalando #Shareyoursexy, verschiedene Modeblogs und -blätter greifen das Thema bereits auf. Das Model Joan Smalls tritt in Spots für die verschiedenen Märkte auf. Die Werbefilme sind an die jeweiligen Länder angepasst. In dem Spot spricht Smalls über Schweizer Uhren, Hollandräder oder französische Baguettes.

Doch nun zurück zu den Quartalszahlen, die wenig mit Models zu tun haben: Von Januar bis September wuchsen die Erlöse um mehr als ein Drittel auf 2,1 Milliarden Euro. Noch kräftiger fiel das Wachstum im dritten Quartal aus. In diesem Zeitraum stiegen die Umsätze um gut 42 Prozent auf 713 Millionen Euro. Hintergrund sind immer mehr Kunden, die zudem mehr bestellen. Ende September zählten die Berliner 17,2 Millionen aktive Kunden, die in den letzten zwölf Monaten mindestens eine Bestellung abgegeben haben. Dies war ein Fünftel mehr als im Vorjahr. 

Das rasante Wachstum hat allerdings seinen Preis. Der Konzern muss tief in die Tasche greifen für Investitionen in die IT, für den Ausbau der Kapazitäten um der wachsenden Zahl von Bestellungen Herr zu werden und für Verbesserungen beim Service. Zalando testet bereits an einigen Orten die Zustellung noch am selben Tag. Da inzwischen viele Bestellungen über Smartphones oder Tablets erfolgen, bewarb Zalando auch seine App stärker. Der in diesem Jahr frühere Start in die Herbst/Wintersaison und die Rabatte auf Sommerware belasteten das dritte Quartal ebenfalls. Zusätzlich hatte der Konzern noch mit Betrugsfällen zu kämpfen.

Operativ wiesen die Berliner für die Monate Juli bis September einen Verlust von 23,5 Millionen Euro aus. Im Jahr zuvor hatte das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern noch mit 3,8 Millionen Euro im Plus gelegen. Unter dem Strich vergrößerte sich der Fehlbetrag von 0,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 28,5 Millionen Euro. Auf Sicht von neun Monaten weist Zalando Gewinne aus.

Zalando-Vorstand Ritter zeigte sich daher auch zuversichtlich für das anstehende Weihnachtsgeschäft: "Das ist der wichtigste Teil des Jahres und wir sind vorbereitet." Der Konzern erwarte eine wachsende Zahl von Gutscheinen und wolle auch seine App weihnachtlich aufrüsten. (mit dpa)

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