Adidas Webshop | | von Franziska Mozart

Bundeskartellamt ermittelt gegen Adidas wegen strenger E-Commerce-Bedingungen

Darf sich Adidas dem Online-Handel auf Plattformen wie Ebay oder Amazon verweigern? Dieser Frage geht das Bundeskartellamt nach. Wie das "Handelsblatt" berichtet, prüft es die Verkaufsbeschränkungen des Sportartikelherstellers für Online-Marktplätze. Die Zeitung zitiert einen Behördensprecher, der bestätigt, dass das Kartellamt dem Verdacht nachgehe, Adidas könnte mit seinen Bestimmungen den Online-Handel beschränken.

Adidas hat seit dem 1. Januar neue E-Commerce-Bedingungen und will verhindern, dass Produkte der Marken Adidas und Reebok auf Plattformen verkauft werden, die gebrauchte Ware anbieten, private Verkäufe zulassen, mehrere Verkäufer für das gleiche Produkt haben und keinen separaten Markenshop einrichten. Der Sportartikelhersteller will sich so die Hoheit über die Präsentation der Produkte sichern. Eine Adidas-Sprecherin erklärte gegenüber "Spiegel Online" außerdem, Adidas wolle sicherstellen, "dass unsere Produkte über die Webseiten unserer Handelspartner oder unsere eigene Webseite verkauft werden."

Das Bundeskartellamt begann nun offenbar, rund 3.000 Einzelhändler mit Adidas-Produkte im Laden oder Webshop, zu befragen.

Bundeskartellamt ermittelt gegen Adidas wegen strenger E-Commerce-Bedingungen

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