Online-Geschäft | | von Anja Janotta

Adidas: Großer Fuß im E-Commerce

Bei Adidas klingeln online die Kassen. Der Sportartikelhersteller wird 2015 weit höhere E-Commerce-Einnahmen erzielen als bisher geplant. Der Online-Umsatz soll bis Jahresende um 40 Prozent auf 600 Millionen Euro steigen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Ursprünglich hatte  Vorstandschef Herbert Hainer für seinen Konzern  für dieses Jahr nur eine halbe Milliarde Euro erwartet. Ursache dafür sind die Vernetzung der Online-Aktivitäten und der Start neuer Projekte, deren Wirkung schneller eingesetzt habe als erwartet. Vertriebschef Roland Auschel sagte dazu: "Wir haben weltweit eine Plattform für E-Commerce aufgebaut; der mobile Einkauf über Apps wird dabei die Zukunft sein."

An der Mittelfrist-Prognose will Adidas festhalten. Bis 2020 soll das Online-Geschäft zwei Milliarden Euro erreichen und damit rund zehn Prozent des dann anvisierten Konzernumsatzes von mehr als 20 Milliarden Euro betragen. In diesem Jahr steige der Umsatzanteil auf knapp vier Prozent, so die "FAZ". Den Großteil seines Geschäfts macht der Konzern weiterhin mit seinen Handelspartnern. Ein Beispiel dafür ist ein Pilotprojekt mit dem Online-Schuhhändler Zalando. Dieser kann direkt auf den Warenbestand von Adidas zugreifen und dadurch wesentlich schneller an die Kunden ausliefern. Auch mit Sportscheck, Intersport, Decathlon oder Footlocker ist Adidas eng vernetzt, schreibt die Zeitung.

Adidas: Großer Fuß im E-Commerce

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

Leserkommentar

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht